Freitag, 30. September 2016

26.5. 2010 um 08:38 erregt. unkonzentriert
8.1. 2016 um 03:16 Zuneigung. Liebhaben ist auch nur ein Ephemismus für Besitzgier. Das ist das Einzige, was mir durch die Kölner Silvesternacht klar wurde.
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Gelesen & gehört bei Martin:
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15:47 Hochbegabt. reich
15:53 Reich. auf sylt mit reetdach fern jeder straße wohnen
dd

Braucht es zwei parallel-stehende Augen, um Empathie zu bewirken? Selbst Halblebewesen wie Viren fühlen. Das lässt sich wunderbar anhand von Sporenpäckchen im Sterilisator nachweisen. Nötigenfalls anhand von Stressproteinen kurz vorm Tod. Falls dir das zu weit hergeholt ist, weise einfach die selben Proteine und ihren Trend in deinem eigenen Blut unter Leistungsdruck bei Existenzangst nach. Respekt ist immer relativ. Man muss sich im Anderen erkennen um ihn tatsächlich würdigen zu können. Das ist in einer Welt, die auf maximaler Ausbeutung und Selbstausbeutung beruht Utopie.

16:34 Sylt. Biike

Nachts im Kinderzimmer.

Oper Salome. Richard Strauss

Richard Strauss brachte 1905 mit Ernst Schuch Oscar Wildes „Salome“ als Oper am Königlichen Hoftheater, der heutigen Semperoper, zur Uraufführung. Es war damals ein Skandal. Die Geschichte stammte aus dem Markusevangelium: Salome, Stieftochter des Herodes, verlangte den Kopf von Johannes dem Täufer. Herodes gewährte Salomes Wunsch und veranlasste danach ihren Tod. Für diese Spielzeit wurde „Salome“ zum achten Mal neuinszeniert.

Ein alltagsnah ausgeleuchter mobiler Guckkasten schwebt in der jetzigen Fassung davon - Salomes rosiges Kinderzimmer. Hat sich das Auge an die monumentale Größe des Bühnenhauses gewöhnt, rückt der Raum auch schon wieder näher und ein vom Mond beschienener Wolkenvorhang verbirgt das Geschehen rundum. In die Sorglosigkeit der Szene hinein bricht galliges Fluchen.

Die diesmal blonde Salome befragt ihr Spielzeugs und ordnet das Giften alsbald dem von ihrem Stiefvater ergriffenen Missionar zu. Der bärbeißige Johannes hat aus dem Unten aufzutauchen, damit Salome zu ihm gelangt. Die Prinzessin betrachtet ihn und verliebt sich in seine Ruppigkeit. Der Täufer  kann nichts mit dem Groupie anfangen, weigert sich ihre Erwartungen zu bedienen und will sie lieber loswerden. Als Gefangener ist das keine leichte Aufgabe. Von Johannes abgewiesen verlangt Salome kurzerhand den Kopf ihrer Ikone vom Stiefvater, nachdem Herodes sich als pädophiler Grabscher outet und sie zu tanzen zwingt.

Die Oper verwurstet den Tanz zur Revue und verwertet dabei Salomes Groupie-Singsang zu reichlich nackter Haut. Noch im Kinderzimmer dreht der sonst offensichtlich unumschränkte Machthaber - durch seine eigene Aggressivität erregt - völlig frei, setzt nach gespielter Scham den Wunsch des notreifen Mädchens formal um, indem er den Messias köpfen statt dessen Visionen zu verinnerlichen. Hat der Despot dadurch doch die Möglichkeit vor den Augen des hilflosen Hofstaates alles töten, was ihm nicht unmittelbar erliegt.

So macht der Mann Salome folgerichtig strafmündig und beendet das Stück mit: „Tötet das Weib!“ Die Bühne leert sich. Was bleibt, ist der Kontrast zwischen Zwangsprostitution und dem Anspruch an missbrauchte Kinder auch in Ausnahmesituationen adäquat zu reagieren.

Vor der Wende wurde ausgebürgert, um den Status Quo zu erhalten ohne Bomben auszuklinken. Seit dem Kosovo hat sich das geändert. Da wurden atomare Sprengköpfe zum Zubehör verniedlicht und und von Lokalmatadoren hochgeladene tschernobileske Körperwelten vom Netz genommen. OK, erst fiel mal der Funk aus. Wer da auf dem Balkan anrufen wollte, musste schon bescheuert sein. Insofern ist es schon ein Schritt in die richtige Richtung dass Öttinger jetzt irgendwas Digitales macht. Da kannst du dir ausgewählte propagandataugliche Aleppo-Spots intensiver anschauen als jeder deutsche Botschafter.

Mobilität ist offensichtlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Krieg macht erfinderisch - auch in der Wahl der Leuchttürme. Friedliche Revolution geht anders. Da ist weniger Luftwaffe unterwegs. Vielleicht lässt sich ja mit Hilfe der Migranten die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland leichter ratifizieren, denn irgendwann ist auch die größte Psychiatrieklinik voll. Ob das Miteinander bedingungsloses Grundeinkommen und persönliches Budget bahnt, wird das künftige Lohnarbeitskonzept resp. Steuerrecht zeigen. Immerhin sind Praktika inzwischen schwerer zu kriegen und müssen Minijobs angemeldet werden, wenn ich meinen momentanen Arbeitgeber richtig verstanden habe. Ob das Schwarzarbeit verhindert, wird sich zeigen. SPD und Gewerkschaft zu verwechseln passiert wahrscheinlich niemandem mehr. Behindertenbeauftragte richten es noch weniger.

Mittwoch, 28. September 2016

Anfrage auf FB beim Auswärtigen Amt

7:15:49 Uhr über

Gerücht


7:19:45 Uhr über

Hoffnungslosigkeit

Steinmeier als Arbeitsminister oder als Verteidigungsminister statt als Außenminister

7:26:22 Uhr über

DickeMänner

werden meist Sportreporter. Distanz garantiert den hedonistischen Blick.



9:50 Wie ist der international übliche Workflow nach Schließen einer Botschaft vor Ort? Kommt es danach zum Umverteilen von Aufgaben oder bleibt die personelle Zuordnung erhalten? Mich verwirrt, dass nur wenige deutsche Botschafter in den deutschen Medien zu sehen sind, sodass die deutsche Außenpolitik mit einer einzigen Stimme spricht, deren Färbung der von Gerhard Schröder ähnelt, was sicher nicht nur Hiltrud Schwetje auffällt.


14:12 Deutsche Botschaften im Ausland werden sehr selten geschlossen. Wenn das passiert, dann meist wegen akuter und massiver Sicherheitsbedenken. Dann ist aber auch kein deutsches Personal mehr vor Ort. Die deutsche Botschaft in Sanaa/Jemen ist zum Beispiel derzeit geschlossen, Botschafter Kindl arbeitet von Amman aus - siehe www.sanaa.diplo.de. Alle unsere Botschaften haben eine eigene Website. Viele unsere Botschafterinnen und Botschafter im Ausland sind in der Presse ihres Gastlandes präsent, nutzen soziale Medien und twittern z.B selbst. Ganz viele Auslandsvertretungen haben zudem Facebookseiten (siehe unsere Übersicht: http://t1p.de/f94d). Es gibt also genügend Stimmen deutscher Außenpolitik.


14:32 Warum sind die Botschafter so selten im Morgenmagazin vertreten, wenn es um Flucht geht? Die haben doch die beste Ortskenntnis. Weder der syrische noch der afghanische Botschafter oder die deutschen Botschafter für Syrien und Afghanistan sind da zu hören, nur Schlepper-Dramen und Kriegsberichterstatter - fast so als ob da keine Gespräche mehr bilateral stattfinden. 15:15 Ein erster Schritt wäre das Aktualisieren der Kontaktdaten der Botschaften, um Daten- und Prozesstransparenz zu gewährleisten. Ansonsten fühlt es sich albern an, das Miteinander Politik zu nennen. 15:18 So ist die Telefonnummer der Syrischen Botschaft auf berlin.de nicht funktionstüchtig. Dass es das Referat 43 nicht mehr gibt, dass Syrien und Chemische Kampfstoffe zusammenfasste, ist mir jedenfalls nicht genug, um Miteinander auf Augenhöhe zu gewährleisten. 15:22 Dass es das Referat 43 nicht mehr gibt, das Syrien und Chemische Kampfstoffe zusammenfasste, ist mir jedenfalls nicht genug, um Miteinander auf Augenhöhe zu gewährleisten.

Sent: Wednesday, September 28, 2016 3:24 PM To: kundenservice@berlin.de Subject: Kontaktdaten aktualisieren. Hallo, bitte aktualisieren Sie Ihre Kontaktdaten zur Syrischen Botschaft. MfG Salzer
Falls darauf keine Aktualisierung erfolgt, setze ich Sie das nächste Mal primär ins CC und bilde die Timeline öffentlich ab.

15:53 Primär wirken unsere Botschafterinnen und Botschafter mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit in ihre jeweiligen Gastländer hinein. Syrien ist zudem ein spezieller Fall, da wir unseren Botschafter zu Beginn des Bürgerkriegs aus Syrien abgezogen und die Botschaft in Damaskus geschlossen haben. Derzeit gibt es keinen deutschen Botschafter für Syrien. Viele Grüße aus der Facebook-Redaktion des Auswärtigen Amts


16:08 Was macht der bisherige syrische Botschafter jetzt? 
8:23 differenzierbar. Kostenpauschalen
8:24 Die-Ära-Merkel. postraumatisch irakische kriegspropaganda im zdf-moma
8:31 Substanzen. jennifer rostock ist süß. die zum hofflohmarkt und knorke würde überhaupt nicht mehr auffallen.
8:39 Merkel. hätte sie kinder würde sie weniger militäraffin missionieren
8:40 missionieren. fokussieren
8:41 Geistersurfer. Schriftsteller
8:42 Schriftsteller. Statuist
8:43 Prost. ATA
8:44 Prost. steinmeier zum anteasen der schröder-köpf
16:48 kompliziert. hallo, is it me you´re waiting for?
8:48 gähnen. harz
8:50 Bernstein. Pfeilgift
8:51 Teekannenrevival. der englische patient
27.9. 2005 um 19:53 Traurig. sie ist weit weg. noch weiter seit er sich zwischen uns beide stellt. wahnsinn, ihn zu beachten. sie fehlt mir. bin müde.
sylt
gerlind & peter

Kiezmuff

Dienstag, 27. September 2016

unliebsam

16:47 gestern bin ich mit »notarzteinsatz in kadolzburg« auf br3 eingeschlafen und hab daraufhin mdr sachsen gezappt, wo berger schellongs zu salome sprechen ließ. eine aufzeichnung wohl. wohnt matuschke in kadolzburg? 16:52 das eigene zeugnis schreiben zu müssen. hab presseclubvorstand bettina klemm und anwalt des djv sachsen carsten lommatzsch um hilfe gebeten.

in gedanken

zu vergessen kann heilen. vergessen zu werden tut weh.
dreamteam / a-b 8:40
ARD-Ratgeber schrieb am 23.1. 2005 um 04:23:48 Uhr über

Stimmengewirr

Laß sie reden, hör auf in meinem Gehirngarten zu jäten. Mach die Fenster auf und schreie es laut heraus. Die Reise geht weiter. Der nächste Bahnhof ist stillgelegt und die Lok zieht weiter. Die Bromelie ist gegossen, das Weibchen schläft, die Nacht schimmert Phthaloblue durchs Schwarz. Zu viele Zigaretten. Der Abgrund ist viel zu hoch um ihn zu erreichen, dennoch stehen alle Ampeln auf Blau. Kreuze biegen sich erfolglos. Die Stille ist viel zu laut.


"Alle Ampeln auf Blau", hab ich das letzte Mal so von Bernd Hentschel gehört, als wir mit dem Citroen vom Blauen Wunder kommend am Körneplatz warten mussten. Dass Polizisten auch Grün gekleidet waren, irritierte ihn nicht. Immerhin wollte er Karibisch und nicht THW-Blau.

Montag, 26. September 2016

7:37 Entertainment. Hofflohmarkt
7:57 Horrormutter. Merkel
7:59 Merkel. Wenn ich mich so richtig gruseln will, stelle ich mir vor, sie wäre meine Schwester. Das lässt sich nicht toppen. Skrupelloser geht nicht.

Fionn, am 26.2. 2003 um 13:39:39 Uhr Merkel »Die Bevölkerung hat zu wenig Angst vor Terrorgefahren. Es ist Aufgabe der Politik, das Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung zu stärken«
*** Angela Merkel, 03.02.2003

Die Quelle sichern zu können, wäre ein Anfang.
21:49 Selbstachtung. Körperwahrnehmung wertschätzen: Angst hat Signalcharakter. Sie zu ignorieren nur um zu gefallen, ist widersinnig und Selbstverleugnung.
argwöhnisch. 7:20 Diplomatie im Krieg 7:24 vorauseilender Gehorsam
7:26 GEHORSAM. Taube
17.12. 2015 um 08:39 Maßnahme. welcome-entertainment
25.1. 2016 um 21:02 Entertainment. Minijob
7:35 Entertainment. everybodies darling - hübsch & freundlich

Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 18. Dezember 1989, BGBl. I S. 2261, 1990 I S. 1337) § 6  Befreiung von der Versicherungspflicht

Von der (Renten-)Versicherungspflicht werden befreit 1. Beschäftigte und selbständig Tätige für die Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit, wegen der sie aufgrund einer durch Gesetz angeordneten oder auf Gesetz beruhenden Verpflichtung Mitglied einer öffentlich-rechtlichen Versicherungseinrichtung oder Versorgungseinrichtung ihrer Berufsgruppe (berufsständische Versorgungseinrichtung) und zugleich kraft gesetzlicher Verpflichtung Mitglied einer berufsständischen Kammer sind, wenn a) am jeweiligen Ort der Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit für ihre Berufsgruppe bereits vor dem 1. Januar 1995 eine gesetzliche Verpflichtung zur Mitgliedschaft in der berufsständischen Kammer bestanden hat,


Hab samstags in der skandalträchtigen "Salome" gesessen und meine Nachbarn ausgehorcht: Andreas Berger antwortete auf meine Vorab-Frage, ob er sich für die Angelegenheit wie Oscar Wilde hätte einsperren lassen, mit Schulterzucken. Pavel Horník, eigens aus Prag angereist, bestätigte vor Beginn der Oper, dass sie auch daheim kaum aufgeführt wird. Boris Gruhl quittierte den Abend mit "Naja". Mein Text wurde nicht verwendet.


Hab meinen Kühlschrank noch nie so leer gesehen. Auch die Blogfotos laden nicht mehr auf Anhieb. Dafür sind die Augenringe weg. Authentizität ist etwas Wunderbares. Ungefiltert statt seo-orientiert schreiben zu können, ist unbezahlbar. Schade nur, dass die Assoziations-Blaster-Chronik gehackt wurde: Sämtliche Permalinks sind nur noch Hausnummern. 16 Jahre futsch.

20:00 Hirnabweichung. Plastizität ist etwas Wunderbares.
20:09 Wunderbares. Minimalismus lohnt immer wieder. Wenn du denkst weniger geht nicht, siehst du plötzlich, was alles bislang überflüssig war. Jeder Kontakt kostet Energie, die woanders fehlt.

Minimalismus.
29.12. 2015 um 07:08 drinnen und draußen eindeutig abgrenzen zu können
20:16 Der Moment, von dem an Nähe kein Fluchtgrund mehr ist.

Hier der Grund dafür, dass ich auch ohne Disy- und Knochenmarkspendevereins-Zeugnis wieder ruhiger schlafe - denn was nützt das beste Zeugnis, wenn der Job selbst mich dann nur krank macht. Zwei Tage sind vergangen ohne dass der Text online steht. Die längste Zeit bislang überhaupt, die ich je für etwas Eigenes statt für Geld zugewartet habe:

Gänsehaut-Garantie in der Semperoper.

Oper Salome. Richard Strauss

Diese Spielzeit eröffnet mit der achten Neuinszenierung von „Salome“. Das Ursprungsstück stammt von Oscar Wilde, der es 1891 für Sarah Bernardt schrieb. Er beschrieb sie anfangs als Kindfrau auf der Suche nach Liebe, verzerrte die Figur aber alsbald zur männermordenden Verführerin – eine Sicht, die wiederholt mit Zensur und Verbot belegt wurde. Er erzeugte das lieblos lüsterne Bild einer Familie ohne Geborgenheit und Wärme, in der Stiefvater König Herodes und Mutter Herodias vollkommen versagten.

Strauss sah Wildes Horrorvision bei Max Reinhardt in Berlin, vertonte sie und brachte die Oper mit Ernst Schuch 1905 im Königlichen Hoftheater, der heutigen Semperoper, zur Uraufführung. Es wurde Skandal und Erfolg. 106 Musiker der Königlichen Hofkapelle, jetzt Staatskapelle Dresden, stellte Schuch bereit, darunter bis zu zehn Schlagwerker. Viele der Musiker sind so auch heute noch gezwungen Ohrenstöpsel zu tragen. Die Uraufführung dominierte Marie Wittich. Die bodenständige Dame lehnte es im Gegensatz zu Christel Goltz und Lise Karlsson ab den Tanz der sieben Schleier zu tanzen. Christel Goltz hingegen wusste Mary Wigman hinter sich.

Ausgangspunkt für Wildes Fantasie ist die Passage aus dem Markusevangelium, in der Herodes Johannes den Täufer ergreifen und enthaupten lässt, nachdem der aus der Zelle heraus mehrfach Salomes Mutter verflucht und bedroht hatte. Da Herodes seine Stieftochter vergötterte, war er bereit für einen Tanz von ihr alles zu geben, worauf ihre Mutter den Kopf des gallig Fluchenden rollen sehen wollte, was Salome verstand. Also wünschte sich Salome dessen Schädel.

Oscar Wilde wiederum verklärte das erbarmungslose Geschehen einer Nacht zum sinnlichen Gemetzel, bei dem aus dem traumatisierten Kind jäh eine verletzt rachsüchtige Frau wurde, die in ihrer sich nach Liebe verzehrenden Kompromisslosigkeit die in Deutschland herrschende Ex-&-Hopp-Vorkriegsstimmung ahnen lässt, der sie auf der Bühne erlag: „Man töte dieses Weib“, beendet ihr Stiefvater die Angelegenheit, quittiert vom dresden-typisch tosenden Beifall.

Eindrucksvoll auch die grotesk wirre Debatte vordem darüber, wie groß die Lobby des Querulanten sei. In der formiert sich eine Hackordnung unter den anwesenden Männern, der sich offensichtlich auch der in den Königsstand eingeheiratete Herodes nicht durch Tanz entziehen kann. So wundert es nicht, dass weder die von ihm vorab zur Witwe gemachte Herodia noch die von ihr mit Herodes‘ Bruder gezeugte Tochter Salome ihre Interessen durch ihn vertreten sahen und von ihm bedrängt Blut fließen sehen wollten und zwar das Blut dessen, den er am meisten fürchtete.

Furcht, Zorn und Hass dominieren das Stück, das sich größtenteils im rosig ausgekleideten Kinderzimmer der Schönen abspielt. Wäre es die Uraufführung, ließe es sich mit Schuchern abtun. Aber wir leben nicht im Jahr 1905. 

20:57:40 Uhr über

Komfort


21:00:30 Uhr über

Leuchtturm

9:49 Echothymie. Nabel als Mitte 9:55 Leute. selbstbestimmt sind sie nett 9:58 Luft. Bandscheibe 10:50 Bandscheibe. Spur, Mangel & Würde

Steinmeier ? Nein, danke .

7:26 Dösen. Arbeit ist Krieg
7:30 Verkehrsmeldungen. Deutsche Variante zur Kriegsberichterstattung

Ladezeit des Postings im Blog: Zwei Minuten - 7:35 Internet ist Glückssache (7:36. Teilhabe 7:38 du siehst, was du bist: 7.3. 2016 bleich, verstört und nicht zu glatt)

7:52 bleich. Salome

8:16 Deutschland. Machtzentrum


8:22 Frustrationstoleranz. Querulant - Permalink 2 = Wahnsinn, was da grad im Blaster passiert. Und das Verrückteste: Das Bild dazu lässt sich nicht in Echtzeit in den Blog laden. SPD live eben. Erst mit Setzen der Überschrift um 8:32



Christine schrieb am 26.9. 2016 um 08:41:36 Uhr über

Querulant

History-Hystery



Permalik VIER um 8:51 zu Querulant. Sich ohne Angabe des Vornamens beim potenziellen Auftraggeber melden um Geschlechtsdiskriminierung auszuweichen.

Schlusslichtdepot: Wen behindern Flüchtlinge?

9:39:54 Uhr über

etepetete

Schröders Stimme in Steinmeiers Audiomitschnitten

07:18 Dösen. Seit 20 Jahren Standort der Forensischen Psychiatrie zum Maßregelvollzug

Sonntag, 25. September 2016

17:11 Würde. innere Ruhe
Anna schrieb am 17.3. 2007 um 22:06 Ruhe. von niemandem gestört werden.
17:18 erkenntnishorizont. Kontostand
17:20 Gefühlstürke Johannes der Täufer konnte fluchen. Aber ob er deshalb schon leidenschaftlich war?

Samstag, 24. September 2016

Picknick am Wegesrand

Einmal auf der Flucht - immer auf der Flucht?

Lust auf Überwachungsgaugänsehaut? black законопроект: "Geld hat seine Bedeutung verloren, da jeder einer Beschäftigung nachgeht, die ihn interessiert und dadurch zum Gemeingut beiträgt. Die Erde wird von einer Technokratie regiert." Tarkowskiphob? Der Autobiograf der Stalker-Verfilmer, die die Utopie nicht mehr blühender Landschaften vorwegnahmen, erzählt unübersehbar von der Last in einem Büchner-Stück vorzukommen, .
Auch Glatzeder schlüpfte in Woyzecks Rolle und macht nach öffentlich ausgelöffelter Erbsensuppe Appetit auf mehr Extravaganz. Manchmal entstehen auch ohne atomaren Zwischenfall nur dadurch Wüsten, dass jemand da war, der vorher irgendwo einen Krieg erlebt hatte und nur zufällig dabei war. #GroKo
Vielleicht doch lieber blühende Landschaft Marke Eigenbau nach Abschluss der Filmnächte am Elbufer?

Harmonische und erfüllende Beziehungen ...

Wandlitz riecht nach Heimat - Bergheide und Seddiner See. Bergheide ist in Wandlitz-Nähe. Hauptmagistrale war in den 1960-ern die Karl-Marx-Straße. Dort zu leben war für Vater ein Muss. Immerhin haben beide am gleichen Tag Geburtstag. Wo im Saarland hat EHo gelebt? Ich kann kein SR-Fernsehen empfangen und kenne es dadurch nur aus der Mediathek, in der ich manchmal "mag´s" schaue. Aber das ist mir meist zu trostlos.

Vater zog es 1967 ins wärmste Tal Ostdeutschlands, um hier im Obstforschungsinstitut die Lichtreaktion auszubilanzieren. Dazu hat er einen gewaltigen Plexiglasspittel zusammengebastelt, der gut und gern auf der documenta neben verstaubt-fettige Filzecken gepasst hätte. Gasanalyse in Küvetten wurde das. Ich hab dann während des Studiums Beatmung untersucht. Aber da konntest du schon kaum noch sehen, was da spektroskopisch passierte und nur im Mäusekino ahnen, dass sich etwas veränderte, wenn du gerätenah bleiben wolltest/musstest. Von der Neuroanästhesie zur Hausfrau war es dann für mich ein logischer Schritt.

UW Groke war wohl im Gymnasium am Stadtgarten in Saarlouis.

Wandlitz-Nähe? Lediglich geografisch. Ich war damals erst vier. Dort wo ich mich "auskannte", ist jetzt ein Golfplatz, also verbrannte Erde, was meine Kindheitserinnerungen betrifft. Da liegt mir jeder Hermann Hesse über Dresdner Jugendstil als Zugvogel betrachtet näher als der Blick auf das veränderte Umfeld des Seddiner Sees, auch wenn mein Hosterwitzer Nachbar von seinem angeblich ausufernden Kontakt zu Hesse nur eine Autogrammkarte hinterlassen hat.

Was ist Karriere? Karriere und Normalität - sind das Steuerfachbegriffe? Wovon machst du abhängig, ob du etwas darfst? Was erlebst du als Zwang abgesehen vom Kontostand? Wann ist etwas ein Gewinn? Sind Vereine Selbstzweck? Meine Zeitschrift erwirtschaftete ihren Gewinn auf Kosten vieler. Gewinn ist relativ. Mein Verein erwirtschaftete Gewinne mit Todesfolge. Wer dabei tatsächlich gewonnen hat, weiß ich nicht. Zusammenhalt durch Knochenmarkspenderakquise mit Todesfolge des Transplantierten zur Erhöhung des Zusammenhalts erinnert mich inzwischen an Steinigungen, nur das statt Steinen Fremdgewebe eingesetzt wird.

Zeit für Kaffee. Verschiedene Blogs lassen sich auch untereinander verlinken. Ansonsten könnte der Assoziations-Blaster der effektivere Einstieg sein, um dich aufs für dich im Moment Wesentliche zu konzentrieren ohne dich in seitlichen Arabesken zu verzetteln. Niemand gewinnt durch einen lediglich formalen Zusammenhalt irgendwas. Die Form folgt dem Inhalt.
8:54 Substanzen. Würde ist eben doch nur ein Konjunktiv im Blaster, solange »subjektimmanent« sich nicht dem Stichwort »Substanzen« zuordnen lässt.

Wenn es tatsächlich einen Zwang gibt, dann den nicht die Klappe zu halten

Bewegung … Du siehst ihn und kommst nicht an ihm vorbei – ein lebendes Exponat zum Mindestlohn, kaum gefragt schon auf seine Pflichteindrücke verweisend. Er ist Regisseur. Das ist nicht zu übersehen. Regisseur, egal was er macht, auch wenn er anders vergütet wird. Er ergänzt, dass es nicht mal um die Auffassung des Hauses geht, sondern um eine Fremdfirma. So erfahre ich endlich, wer die Aufsicht bezahlt. „ … hier an diese Stelle gestellt“, keift er. Beruf bleibt Diagnose. Immerhin fragt er irgendwann, worum es denn gehen soll. Ungewohnt höflich beginne ich: „Was macht Ihnen hier am meisten Spaß?“ „Dass ich Geld verdiene“, antwortet er erwartungsgemäß, „ich muss es Ihnen so sagen. Es ist sicherlich keine interessante Tätigkeit, die mit großem Abwechslungsreichtum gespickt ist. Aber wenn Sie diese Frage stellen, kann ich Sie Ihnen nur so beantworten. Das ist die Frist, die ich von meinem eigentlichen Beruf bis zur Rente hier zubringe. Sicherlich an einer Stelle, wo es warm und trocken ist …“ Er war am Theater in Meiningen. Ein Hinterwäldler, geografisch gesehen. „Ich hab die große Zeit mit Ulrich Burkhardt mitgemacht“, schaut er mich an. Ich erstarre: Sieht der aus wie Hommel und steht am Eingang? Wohl eher nicht. Es war ein Unfall, schreibt Wiki. „Das ist sicher eine nicht-typische Biografie“, holt er mich ins Hier und Jetzt zurück, „warum ich diese Sache nicht mehr weitermache, hat persönliche Gründe.“ Wie ein x-beliebiger Regisseur, der mit einem x-beliebigen Noch-Nicht-Unfalltoten zusammenarbeitete, den Raum erlebt? „Mich interessieren weniger die Exponate als die Menschen, die mir täglich begegnen. Die lernt man mitunter ungeschminkt kennen …“ Verdammte Hitze. Meine  Schminke sieht offensichtlich nach dem Radeln bratpfannenmäßig aus. Kosmetik ist eben doch Glückssache. „… in dem Job, den man hier auszuüben hat“, wird seine Stimme plötzlich dünn und nah. Nix Pokerface mehr bei mir? Ich muss üben. Sitzt das Presseschild? Abhauen? „Was heißt das, ungeschminkt?“, frage ich harmlos. Er richtet sich altväterlich auf und beginnt: „Naja, das sind manchmal Dinge … Es ist heute üblich, auf Reglementierungen nicht mehr eingehen zu wollen. Man hat in irgendeiner Form eine Freiheit verinnerlicht, die ich nicht nachvollziehen kann. Wir wissen, dass gerade die Freiheit einen großen Zwang auferlegt zu sagen: Wir gönnen allen die Freiheit, aber die hört eben dort auf, wo die Beschränkung des Anderen beginnt. Das ist schon ein hohes Maß von Disziplin, die so zu erhalten. Da mache ich schon manchmal Beobachtungen. Kein Wunder, dass die Zeitgenossen das, was sie über Jahre so mühsam erkämpft haben, aufs Spiel setzen – wenn man schon über Demokratie spricht.“ Ich brauch eine Burka! „Ja, das ist jetzt aber ein tiefschürfendes Gespräch geworden. Das wollten Sie gar nicht führen. Oder doch?“, versucht er mein Burkaschweigen zu deuten. Ich höre mich stottern. Nicht dass ich das nicht an mir kenne, trotzdem steigt jedesmal Eisprungschweiß in mir auf: „Wie sind Ihre Eindrücke zur Bewegung?“ „In diesem Raum?“, fragt er zurück, als ob ich dabei bin, mir sämtliche Sachen vom Leib zu reißen. Platzangst, Soziophobie, raus, weg … „Äh, Sie fragten mich, warum ich mich freue hier zu stehen. Da habe ich Ihnen verschiedene Gründe genannt, die es mich ertragen lassen, dass ich hier äh tätig bin. Was die Bewegung betrifft, das ist schon eine interessante Geschichte, dass wir Bewegungen eigentlich unentwegt ausführen. Selbst im Tiefschlaf.“ Sieht der, dass ich Narkosen gemacht hab? Entspannt bleiben! „Und das diese mitunter ganz ohne unseren Willen geschehen“, scheint er mich weiter zu beobachten. Verdammter monarchoider Plural, ich hasse ihn. Einmal Regisseur, immer Regisseur. „Diese Sache wird einem hier bewusst“, zieht er sich endlich zurück, „wenn man also ohne wirkliche äußere Bewegungen den Ortswechsel oder eine körperliche Ertüchtigung betrachtet, wie viel in unserem Körper los ist.“ Da isser wieder, dr Plural. Diese Schmeißfliege. „Was sich da bewegt, das ist keineswegs ein Gegenstand in Ruhe.“ Ich muss Facebuilding machen. Facebuilding forever und es geht wieder mehr als Telefoninterviews. „Einmal, ich sagte es bereits, wenn wir tief schlafen“, geht er ins Polizistenstaccato über. Hat eigentlich jeder Polizist automatisch rigoresken Parkinson, sobald er den Mund aufmachen muss oder ist das DDR-Nostalgie? „Wahrscheinlich ist Bewegung das, was sich zwischen Tod und Geburt, umgekehrt zwischen Geburt und Tod“, vesucht er ein Lachen, „abspielt. Das ist Bewegung“, gluckst er fast befreit, „Leben ist Bewegung“, präzisiert er mit Stationvoice. „Schönen Dank“, kontere ich mit dem professionellsten Nebenbei-Nuscheln, das ich für solche Momente parat habe, und gehe. Verdammt ist das endlich der letzte Raum? Nein, ich gehe nicht. „Da müsste ich jetzt zum Buddhismus konvertieren“, antwortet er auf mein genuscheltes VielSpaßBeiDerReinkarnation, das mir offensichtlich doch noch nicht genuschelt genug entfleucht war. „Das will ich eigentlich nicht. Ich denke mal, einmal gelebt ist genug. Wer weiß, was danach kommen wird“, er. Nein, ich sage jetzt NICHT: „Die Bodyfarm.“ „Wir alle wissen es nicht. Ich bin Agnostiker. Ich sage, ich weiß zu fünfzig Prozent nicht, dass Gott existiert. Ich weiß aber zu fünfzig Prozent – nach meinem Gefühl – dass es ihn geben kann“, schwelgt er im Moment. „Viel Spaß“, entlasse ich ihn aus meiner Vision und gehe weiter. „Bitte sehr“, höre ich ihn noch. Friedhofsimker, im nächsten Leben werde ich Friedhofsimker. „So, also dafür dass ich kein Interview geben wollte, habe ich jetzt viel gesagt“, lacht ein Mann. Kenne ich den? Keine Ahnung. Irgendein Regisseur eben. „Ich danke Ihnen“, sagt der doch jetzt tatsächlich.
9.1. 2003 um 09:15 überwachen.
A: leise! du störst.
B: wen?
C: mich.
B: wobei?
A: beim träumen.
B: ich bin wach.
C: eben.
B: schade.



Freitag, 23. September 2016

Einander in Liebe ertragen?

Wer Zwangsprostitution isoliert verbietet, muss sie von anderer Prostitution sicher abgrenzen können. Zwangsprostitution ist logische Folge der Entmischung von Netzwerken und des damit entstehenden Kastenwesens im Kiez, das jedes Ehrenamt auf Marktkonformes reduziert, um justiziabel zu bleiben. Gerade im Bordell kann der Nutznießer von Zugewandtheit beim Gegenüber Zwangsprostitution kaum sicher ausschließen zumal er dessen Situation nicht auch nur annähernd ahnt. Inzwischen sind scheinbar auch von weiblichen Zuhältern flankierte Callboys dabei, weitere Marktlücken zu schließen, ohne erkennen zu lassen, woraus deren angeblich freier Wille resultiert. Was vor der Wende noch als Exhibitionismus galt, ist heute nackter Überlebenskampf, als bestünde keine Alternative, um die eigene Würde aufrechtzuerhalten. Zwangsprostitution ergibt sich bereits aus dem Bestehen einer wirtschaftlichen Notlage bei gleichzeitigem Fehlen des uneingeschränkten Rechtes auf Zugang zu vergüteter Arbeit bei zunehmender Globalisierung. Das zwingt auch bei Altersarmut zu Prostitution. Die kann auch als Sexualassistenz daherkommen. Dann wird zur Entlastung von Familie, Freunden und Nachbarschaft vom vergüteten Gegenüber 24-Stunden-Präsenz erwartet, für die er/sie den Lebensraum unterhalb des Mindestlohnes täglich teilt. Geschuldet ist das dem aufgrund eines Handicaps begrenzten persönlichen Budget des Zuwendungsempfängers. Das ist aber nicht mit selbstbestimmtem Leben vereinbar, sondern eher Geiselnahme. Mein Eindruck ist, dass sich da beim Pflegedienst im ambulanten Bereich zwingend verwirrende, wenn nicht sogar mafiöse Übergänge herausbilden, sobald die eingesetzten Personen nicht wohnortnah sondern kriegslogistisch erzwungen fern ihrer Ursprungsfamilie arbeiten. Dadurch entwickelt sich ausgehend vom Aupair-Gedanken in der Altenpflege ein Ausmaß an Kapital-gestützter Ausbeutung von Lebenszeit, das für mich vor der Wende unvorstellbar war.  Besonders die dabei entstehenden Netzwerke erfordern einen kritischen Blick auf systemische Zwänge aufgrund immanenter Interessendivergenzen.
14:15 Kommentar zu NeinHeißtNein: Wie hat beim Wiesenbesuch der Nachweis eines stattgehabten Neins bei geistiger Behinderung resp. Trunkenheit zu erfolgen? Für welchen Intervall ist das Nein rechtskräftig?

13.10. 2008 um 0:37 Pressesprecher. als die grünen einen suchten, hatte ich mich dort beworben. die ablehnung kam an dem tag, an dem der rehanova-betriebsarzt erfuhr, dass ich carbium nahm. der datenfluss in deutschland ist schnell. und das obwohl die grad umzogen, von bonn nach berlin. aber wer hat schon lust, bei einer partei pressesprecher zu sein, die grad zum kosovo-einsatz ihr placet gegeben hat? der, der den job dann gekriegt hat, sah ein vierteljahr später beschissener aus als ich in meinen schlimmsten outburn-phasen. das carbium war schon gut.

Outburn 23.12. 2006 um 11:28 Gleichzeitiges als nah einzuordnen, erdrückt. 14:47 alles muss schön sein
Fimo

Hausarztsuche frei nach sanego & Susanne Roth

Werde ich ihn je wieder brauchen? • Habe ich ihn je gebraucht? • Hatte ich bereits vergessen, dass ich ihn überhaupt habe? • Habe ich Ersatz, der besser ist? • Ist er alt, hässlich, krank, antiquiert oder umständlich? • Wenn ich den Kontakt abbreche: Könnte ich ihn jederzeit leicht reaktivieren? • Habe ich ihn ein Jahr oder länger nicht gebraucht? • Löst der Kontakt in mir ungute Gefühle aus? • Könnte jemand anders ihn eher brauchen als ich? • Welche andere Befürchtung habe ich, die mich von der Trennung abhält?

Donnerstag, 22. September 2016

Höherorganisierte Hardware oder bescheuerte Leute ... Der Übergang ist fließend.

Christine schrieb am 22.9. 2016 um 07:26:49 Uhr über

das-leben-kann-so-grausam-sein


Christine schrieb am 2.3. 2015 um 00:13:40 Uhr über

Cookie

Dienstag, 20. September 2016

Unterwegs ... Mit Knorke stelle ich mir oft vor, Groke wäre da, wo ich grad bin. Knorke nimmt mir das nicht übel. Nina will, dass ich ihn Tigger nenne, den Broad Shoulders.

Donnerstag, 15. September 2016

Lebenswirklichkeitswahrnehmungsvorgabe

PZN: Risperdal gibt es angeblich nicht mehr zuzahlungsbefreit

Christine schrieb am 15.9. 2016 um 08:03:59 Uhr über

sprachlos

Stalkingeffekt

Beratung zu Erwerbslosigkeit und SGB IX, Bildung und Kulturellem
Die Arbeit des sowieso KULTUR BERATUNG BILDUNG from sowieso frauen on Vimeo.

Peter

Christine schrieb am 15.9. 2016 um 09:39:53 Uhr über

Leute

Donnerstag, 8. September 2016

Frühlingsgefühle?

08.09.2016 um 14:16 Gemessen an der erbrachten Leistung ist der Beitrag überhöht. Ich erlaube mir, diesen  Mailverlauf zu veröffentlichen und zwar mit der eingescannten Bestätigung Ihres Unternehmens vom 12. April 2016, dass es mich gegen Vorkasse in eine Vermittlungsdatei aufgenommen hat, resp. den Vertrag, damit nicht noch mehr seelisch Behinderte in Ihre Falle tappen. 

08.09.2016 um 11:17 From: Helmut Steinke (Gleichklang Team) Wo ist denn der Vertrag? Ich sehe nur den Schriftverkehr. Der Beitrag ist nicht hoch, und der Zugriff auf nur auswählte User ist so gewollt. Es gibt ja sogar noch User, die behaupten, dass Ihnen Personen vorgeschlagen werden, die nicht exakt auf die Suchkriterien passen.

08.09.2016 um 11:10: Anbei der Vertrag vom 13. April 2016 samt Schriftverkehr für Ihre Unterlagen. 

08.09.2016 um 07:02 From: Gleichklang Service: Ja, schicken Sie den Vertrag an info@gleichklang.de, weil wir hier keine Anhänge empfangen können. Aber wir stellen auch keine Verträge aus, es muss sich um einen Vertrag mit einer anderen Partneragentur handeln.

04.09.2016 um 21:19 Subject: abbuchung. Ich weiß nichts von einem 2. account. woran merke ich das?

02.09.2016 um 10:37 nein, soll ich ihnen den vertrag schicken?

02.09.2016 um 16:51 From: Gleichklang Service: Kann es sein, dass Sie noch einen weiteren Account haben? Für diesen Account wurden definitiv keine Partnervorschläge gemacht. Das sehen wir an den Ereignissen und auch an den Benachrichtigungen. Die Vorschläge hören sich auch nach einem wilden Sammelsurium an. Wir fragen auch gar nicht nach, ob jemand bi ist. Vielleicht ist es auch ein ganz anderes Portal.

01.09.2016 um 05:08: ja, mehrere. einer war grad volljährig, einer 70 und einer in meinem alter, der schon lange dabei ist und partner-hopping macht. den habe ich offensichtlich gelangweilt. die pseudonyme habe ich mir nicht gemerkt. aber es waren noch mehr. irgendwann begann Ihre software dann mir frauen vorzuschlagen und mich zu fragen ob ich bi sei, was ich verneinte

31.08.2016 um 17:03 From: Gleichklang Service Subject: Gab es denn überhaupt schon mal Partnervorschläge? Können Sie das ein Pseudonym nennen?

28.08.2016 um 13:32: bei der partnersuche sind alle vorschläge gelöscht

16.07.2016 um 17:03 wo sind meine daten?

03.07.2016 um 16:46 Subject: Reklamation:  Hiermit bitte ich um Rückerstattung des gezahlten Beitrags, da anstelle einer Vermittlung vorsätzlich Diskriminierung erfolgte.

06.06.2016 um 12:01 From: Gleichklang Service Subject: Re: reklamation: Wir haben Ihre Kündigung eingetragen und die Verlängerung Ihres Vertrags ausgeschaltet. Ihre Teilnahme endet somit nach Ablauf des gebuchten Zeitraums am 13.04.2017.

05.06.2016 um 11:14 Subject: Reklamation: ich kündige

29.05.2016 um 19:59 Subject: Re: :(ich habe trotz hohem beitrag nur zugriff auf von Ihnen ausgewählte user

28.05.2016 um 13:48 From: Gleichklang Service Subject: Re: :( Möchten Sie uns konkreter benennen, warum? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

27.05.2016 um 19:27 Subject: :( bin enttäuscht vom bisherigen verlauf

13.04.2016 um 14:56 From: Gleichklang Service Subject: Bestätigung des Zahlungseingangs und Freischaltung der Vermittlung: Sie haben sich am 12.04.2016 für die Teilnahme bei Gleichklang angemeldet und als Zahlungsmodus die Vorausbezahlung gewählt. Ihre Zahlung in Höhe von 84,00 EUR hat uns nun erreicht und Sie werden damit für die Vermittlung freigeschaltet. Was die ersten Vorschläge angeht, so bitten wir um etwas Geduld. Die Ableitung von Vorschlägen kann bis zu 12 Stunden in Anspruch nehmen kann. Wir bedanken uns herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg im Rahmen der Teilnahme bei Gleichklang. Gleichklang: Das Internetportal zur psychologischen Freundschafts- und Partnersuche http://www.gleichklang.de

12.04.2016 um 07:45 From: Gleichklang Service Subject: Willkommen bei Gleichklang: Wir heißen Sie bei Gleichklang herzlich willkommen. Bei Gleichklang treffen Sie auf andere Menschen, die wirklich ernsthaft nach Partnerschaft, Freundschaft oder Reisepartnern suchen. Das Gleichklang-Team drückt Ihnen die Daumen für eine erfolgreiche Partner- und/oder Freundschaftssuche. Bitte bestätigen Sie nun zuerst Ihre E-Mail-Adresse, damit wir auch sicher sein können, dass Sie selbst sich bei uns eingetragen haben und die Adresse gültig ist. Klicken Sie hier, um Ihre Mail zu bestätigen: ... Durch die moderate Teilnahmegebühr stellen wir sicher, dass es in unserer Datei keine Mehrfachidentitäten, keine nicht existenten Teilnehmenden oder Spaßvögel gibt. Dadurch steigen Ihre Chancen, mit unserer Unterstützung eine Partnerschaft fürs Leben und/oder wirkliche Freunde zu finden. Falls Sie nicht mehr eingeloggt sein sollten, dann loggen Sie sich jetzt mit Ihrer E-Mail und Ihrem selbstgewählten Passwort ein. https://www.gleichklang.de/teilnahmebereich Ein Hinweis zur Sicherheit: Geben Sie Ihr Passwort nicht an Dritte weiter. 


Christine schrieb am 9.9. 2016 um 18:32:24 Uhr über

Blasteraufenthalt

Möglichkeit Dritten auszuweichen ohne sich zurückzuziehen


Montag, 5. September 2016

Abgeordnetenwatch

8.7.16 Ist die Aufhebung der Anonymität des Organspenders gegenüber dem Organempfänger bei Sperma und Xenotransplantat geplant?

Katja Kipping 27.7.16 Anders als die Organspende kann eine Samenspende heute noch anonym erfolgen. Die Kinder, die aus solchen Spenden entstehen (sog. Spenderkinder), haben spätestens seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2015 das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Doch nur wenige Kinder waren bislang in der Lage, dieses Recht für sich selbst durchzusetzen. Das Bundesverfassungsgericht machte im April 2016 zudem klar, dass die Kenntnis der Abstammung für alle Beteiligten große Folgen haben kann ("Kein Anspruch auf rechtsfolgenlose Abstammungsklärung"). Auf der anderen Seite ist der Wunsch von Menschen, die gerne Eltern werden möchten, es aber ohne Samenspende nicht werden können, ebenfalls legitim. Samenspender sind nach derzeitiger Rechtslage gegenüber ihren leiblichen Kinder unterhaltspflichtig. Zugleich gibt es große Unsicherheiten, wie der rechtliche Status der sozialen Eltern dann zu bewerten ist.
Die Linksfraktion unterstützt das Anliegen, die Rechte von Spenderkindern zu verbessern und für mehr Klarheit für die Spenderkinder, ihre sozialen Eltern sowie die Spender zu sorgen. Samenspenden sollten weiterhin möglich sein, aber nicht mehr anonym. So soll das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung für alle Spenderkinder durchsetzbar sein. Samenspender sind dafür von Unterhalts- und Erbpflichten zu befreien, da andernfalls wohl keine Männer mehr bereit wären zu spenden und sich ein entsprechender Tourismus etablieren würde.
Die von Ihnen angesprochene Xenotransplantation bezeichnet in der Regel die Übertragung eines tierischen (genmanipulierten) Organs oder Gewebes auf einen Menschen. Diese Verfahren werfen viele Fragen auf, aber nach meiner Meinung nicht vor allem das der Anonymität.

27.7.16 Ausgehend von Ihrer Antwort einerseits und der Massentötung von Rindern in Großbardau andererseits scheint die Aufhebung der Anonymität, resp. Registrierung von Tieren bei Xenotransplantation eine geringere Rolle zu spielen als innerhalb der Lebensmittelindustrie. Habe ich Sie richtig verstanden?

Katja Kipping 5.9.16 Die Probleme mit der Rückverfolgbarkeit sind bei der Samenspende und bei der Xenotransplantation unterschiedlich gelagert und kaum miteinander vergleichbar. Bei der Samenspende geht es um Persönlichkeitsrechte von Spenderkindern, Spendern und Eltern. Bei der Xenotransplantation geht es in Bezug auf diese spezielle Frage um die Gesundheit der Empfängerinnen und Empfänger (um die ethischen und tierschutzrechtlichen Fragestellungen geht es hier gerade nicht). Bislang sind teils Gewebe- aber keine Organtransplantationen von Tiere auf Menschen möglich. Sofern eine realistische Möglichkeit besteht, dass etwa bislang unentdeckte Krankheitserreger oder anderes später Probleme bei Empfängerinnen und Empfängern bereiten könnten, erscheint es sinnvoll, die Rückverfolgbarkeit der Transplantate zu gewährleisten. Ob diese Gefahr besteht, muss von der medizinischen Wissenschaft eingeschätzt werden.

5.9.16 Spender-Anonymität & Körperschema: Gibt es Daten zur durchschnittlichen Lebenserwartung von Samenbank-Kindern? Wie erklären Sie sich das vorzeitige Altern nach Stammzell-Transplantation?

Katja Kipping 7.9.16 Daten zur durchschnittlichen Lebenserwartung von Spenderkindern liegen mir nicht vor. Auch Aussagen über ein etwaiges vorzeitiges Altern nach Stammzell-Transplantationen kann ich nicht treffen.
Für fachlich-wissenschaftliche oder statistische Informationen wenden Sie sich doch bitte an die entsprechenden Fachgesellschaften oder wissenschaftliche Institutionen. Zu politischen Einschätzungen sind wir gerne bereit.

7.9.16 Zu Ihrer heutigen Antwort: Transplantation ist angesichts der 7 Mio registrierten Knochenmarkspender in Deutschland schon ein politisches Problem, da selbst das Deutsche Ärzteblatt Vorzeitiges Altern durch Stammzellspende einräumt. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/67990 ist der entsprechende Link zu http://www.abgeordnetenwatch.de/katja_kipping-778-78250--f459038.html#q459038
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Grit