Dienstag, 9. Juli 2024

Das Betonen von Unterschieden war in meiner "alten" Heimat am Elbhang auch gewachsen, als Winzer mit der Reblaus Land aufgeben und an Spekulanten verkaufen mussten. Folge war, dass sie nicht nur ihren Broterwerb verloren, sondern auch noch Wegerechte für "die da oben" eintragen lassen mussten. Mancher wartete dann fast hundert Jahre, um sein verbliebenes Land ungestört zu nutzen. Losgetreten hatte die Welle bereits die Generation rund um Clara Wieck, die den Sommer im Grünen verbringen wollte. Um "dem Ganzen" auszuweichen, bin ich in eine ehemalige Sumpflandschaft gezogen, die wie Manhattan per Reißbrett urbanisiert wurde. Ein Versuch, beide Welten zu vereinen, war, ihnen einen gemeinsamen Stadtbezirksamtsleiter vor die Nase zu setzen, der leider nur das Charisma eines Croupiers hat. Also ist es noch heute, wie es war.

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