Donnerstag, 7. Mai 2015

Hab bei G-Smile nach Schlüppern zum Vermeiden des Maurerdekolletés unter den Susan Bootcut von BigBlue gefragt und angesichts meines deprimierenden Speckgürtels fast ohne hinzusehen zugeschlagen: Cheek by Lisca Witty, nachdem ich vorab Flohsamen zur beschleunigten Gewichtsreduktion mitgenommen hatte. Nie wieder Hanfsamen! Nicht dass ich meinen Durchfall jemals geliebt hatte, aber mich stärker bewegen zu müssen als meinen Darm? Puh. Die Bootcut hatte ich im Jeanspalast flicken lassen, die haben den bislang mit Abstand besten Änderungsschneider, sodass die Jeans wohl noch ein paar Jahre halten, falls ich nicht allzuoft damit radle. Desillusionierend sind allerdings die Erosionen am Innenknöchel. Ich dachte nicht, dass ich einen derart schleifenden Gang habe. Immerhin ist das Innenknie nicht aufgeschabt. Apropos Blackout: hab ganz meine Fructoseunverträglichkeit vergessen, falls die nach der Hanfkur überhaupt noch besteht. Bin gespannt, was der Apfel und die Birne in der Wilden Wiese von Amecke bewirken. Ein bisschen fühle ich mich nach dem gestrigen Aderlass wie Stephan nach dem Rentenzahlungseingang: Ich stopfe alles mögliche eisenhaltige Zeug in mich rein, sogar frittiertes Eisenkonzentrat. Ich hab eine derartige Gier auf alles Rote, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es mir tatsächlich schadet. Dazu ein Telefonat mit meiner Tochter und schon ist das, was sich eine Woche lang wie entspannter Darm anfühlte, Verangenheit. Ich sei ihr lästig, sagt sie. "Lästig" zu hören und Durchfall zu bekommen, ist eins.

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Dann muss die Ukraine ja regelrecht aufblühen, seitdem keine Russen mehr dort um politisches Asyl bitten. @blackrock https://t.co/WCoNu3nYO...