Donnerstag, 6. August 2015

Als mein damals Dreijähriger mit dem Tretauto die Steintreppe runterfuhr, war es für ihn enttäuschend, wie passiv das Interface reagierte. Gerät und Weinberg federten nichts ab. Sie reagierten faktisch überhaupt nicht, jede Erschütterung vermittelte sich dem Fahrer sofort ohne Umwege. Der Übergang vom Bobbycar zum Tretauto war vielleicht etwas abrupt. Sein Opa, der irgendwann mal Jagdflieger war, hatte ihm das Tretauto geschenkt, ohne das Geschenkte überhaupt zu kommentieren. Erfinder unter sich machen wenig Worte. Schade, dass es das Swincar damals noch nicht gab. Vielleicht würden wir dann jetzt nicht im Flachland sondern noch am Hang wohnen und er würde genau wie seine Schwester kiten. So sucht er Erschütterungen eher gesprächsweise und wird Konferenzdolmetscher. Das ist scheinbar interaktiver. Ob X. tatsächlich ab Herbst Maschinenbau studiert oder doch Politiker wird?

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