Donnerstag, 2. Juli 2015


Hab überlegt, ob ich den Reispapierblock Kai Karsten schicke, um ein Autogramm zu bekommen, das tatsächlich genau für mich entstand, und dazu seine Autogrammadresse erfrage. 

Im nächsten Moment stand der Tischler mit den Brettern in der Tür. Bald hängt in der Nische wieder Fanies Stillleben, da an den Kühlschrank Magnetfolie mit X. vor Bananenstauden soll.



Fazit: Autogramme sind gut und zwar von sämtlichen Gegenübern, denen ich tatsächlich begegne und zwar nicht nur per Facebook, Twitter oder Radio, sodass ich keine Adressen vorab erfragen brauche. Ich bin gespannt, wer bereit ist ein Autogramm zu geben ohne dass ich mich selbst zu verändern brauche. 
Als ich den Tischler mit meiner Idee konfrontierte, blieb er höflich. Ein Autogramm bekam ich nicht. Ist es autistisch, jetzt schon aufzugeben und lieber an den See zu fahren?

Von November bis April ist das Surfen in Pratzschwitz erlaubt. Ein  Workshop auf der Bärensteiner Straße, bei dem Segelbretter aus Paulownia-Holz entstehen, hätte das Zeug zum Straßenfest. Als ich diese Woche beim WILDEAST-Jan nach einem Segelbrett fragte, das in den Fahrstuhl passt (260cm in der maximalen Diagonale), stieß ich bei ihm auf ein mit Holzdekor bedrucktes Wellenreiter-Utensil, das offensichtlich seinem Vorbesitzer bereits lange Freude gemacht hatte. Daraufhin suchte ich nach tatsächlichen Holzbrettern und fand ARBO-Paul, der als Bootsbauer entsprechende WellenreiterWorkshops ausrichtet. Da ich auf dem Pratzschwitzer See gern ein Segel auf dem Brett hätte, wird es aufwendiger, da neben dem Schwertschacht ein Mastfuß nötig ist. 

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