Freitag, 10. Juli 2015

kann ich da auch als nichtmehrmünchner petitieren? oder ist das dann nur gemotze? in dresden sind die stolpersteine ganz informativ, zumindest in meinem eigenen stadtteil, da ja zu jedem stein ein schicksal gehört und hier viele über mehrere jahrzehnte nicht die wohnung wechseln, sodass man über den stein schnell miteinander zur gemeinsamen recherche aufbricht und dritten zum teil unangenehme fragen stellt. das mischt den stadtteil in vielerlei hinsicht auf, insbesondere wenn man seine lebenszeit in genau dem raum verbringt, aus dem seinerzeit ein vormieter deportiert wurde. das ist mindestens so instruktiv wie der einblick in die biografie der amerikanischen fotografin, die sich 1945 in hitlers münchner badewanne am prinzregentenplatz 16, wenige Meter vom disy-büro entfernt ablichten ließ.


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