Sonntag, 6. März 2016

Peter mag mich oft.



Würde ist ein Maß für den Grad der Geborgenheit, den du erlebst. 

Ich hatte mehrfach neben einem mir sehr lieben Menschen miterleben müssen, wie sein Gesicht in sich zusammenbrach, sobald er hinzukommend sich neben mir im Spiegel sah. In den Momenten war ich jedesmal so betroffen, dass ich mir kein Wort zu sagen traute, sondern mich zurückgezogen habe. 

Als er mich fotografierte, begann ich zu begreifen, was er sah. 

Wenn ich ihn anrufe, ist seine Stimme fast unhörbar leise. Seine Schwester sagt, das liegt am Handy. 

Gesehen zu werden ist hart, kann hart sein. 

Das Paradoxe war der Widerspruch zwischen Tast- und Gesichtssinn, der bei Tanzkursen zum unvermittelten Wutausbruch kulminierte. 

Leidenschaft ist schon etwas Faszinierendes. Ihr stärkster Trigger scheint der unvermittelte Wechsel des Grades an Geborgenheit zu sein, die man verspürt. Wobei es natürlich sein kann, dass ich Intensität des Ausdrucks und Leidenschaft verwechsle.

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Dann muss die Ukraine ja regelrecht aufblühen, seitdem keine Russen mehr dort um politisches Asyl bitten. @blackrock https://t.co/WCoNu3nYO...