Sonntag, 3. Juli 2016

12.6. 2010 um 08:42 IchbingegendieWelt. das störendste am sex ist nicht, nicht allein zu sein. es ist, dass da immer, wenn du dich grad vollständig enspannen willst, jemand ausgerechnet dort zu atmen versucht, wo gerade noch deine luft war. ständig den eigenen claim abstecken zu müssen, frustriert. es ist, als ob die gesamte welt nur aus imaginären grenzen besteht. einzeln und frei zu sein und die eigene schwerelosigkeit genießen zu können, eben wirkliche trance zu erleben, ist wahrscheinlich nur möglich, wenn man vollkommen allein ist. selbst trauer lässt sich nur dann vollständig empfinden.
12:28 IchbingegendieWelt. Kosmos im Kosmos zum Kosmos über den Kosmos ... 1 Momentaufnahme von vielen.
12:30 Kosmos. Raum, in dem du als Einzelner innerhalb von Sekunden auf denselben Blast zwei Minuspunkte vergeben kannst. Unendlichkeit macht's möglich.
15:59 Selbstmitleid. Mitzuerleben wenn beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk der einzelne unter Vertrag stehende Fußballspieler mit angeblichem Nationalstolz wie Frischfleisch vermarktet wird, finde ich genauso verwirrend wie in einer Online-Community wie Facebook von wildfremden Nachbarn nahegelegt zu bekommen, doch erotisierender aufzutreten, statt einen Volkssport wie es Volleyball nun mal ist, als das einzuordnen, was es ist: eine Möglichkeit innerhalb eines Stadtteils das Zusammengehörigkeitsgefühl generationsübergreifend zu stärken. Mag sein, dass die Einsamkeit im Studio Manches erklärt, aber entschuldigen tut sie es nicht.

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