Set those goals that will help you grow. Meins? Welchen Tweet darf ich bloggen - eine Langzeitstudie.
Montag, 21. September 2015
1 Tag vor Grokes scheinbaren Tod. Ich fühle mich beim Lesen wieder mal wie in der Bauchchirurgie: Vor lauter Noninvasivität hast du überhaupt keine Ahnung mehr davon, welche Baustellen dein Gegenüber grad beackert, was er denkt oder plant. Du schaust lediglich auf deinen Monitor, um zu ahnen, ob Narkosetiefe und Kreislaufsituation konstant sind - Konstanz als das Alleinseligmachende. Dann zu vermuten, dass er beim Pfuschen Adrenalin ausschütten würde, weil er sich beobachtet fühlt, statt im Flow der eigenen Kreativität zu bleiben, ist der Gau - schon aus der Befürchtung heraus, dass seine Feinmotorik dadurch abgehackter werden könnte und dass er rasenmähermäßig sämtliche Räume eröffnet, die da bislang funktionierten. Ich liebe Schnitte nicht, weder per Skalpell noch durch (Laser-)Hitze. Solange etwas tatsächlich getrennt werden muss, das stumpf zu trennen geht, und ich die mindeste Ahnung vom dazu benötigten Zeitbudget habe, kann ich auch mit überfüllter Harnblase Sitzfleisch entwickeln. Da ich aber schnell panisch reagiere, sobald ich das Gefühl habe als Stalker eingeordnet zu werden, ist es sinnlos in diesen Mikrokosmos wieder eintauchen zu wollen. Draußen ist es auch schön. Da ist zum Beispiel Wetter. Warum die Baustelle mich mehr berührt als andere? Während meiner psychiatrischen Unterbringung bin ich in der Halle dort jede Woche geschwommen und im Nachbarhaus ist das Netzwerk Seelische Gesundheit, zu dem ich gehöre. Das sind keine schönen Häuser, aber ich kannte mich da mal aus, wusste, wo der Aufzug war, in welcher Etage sich "unser" Raum befindet und wann die Öffnungszeiten des Büros waren. Waren? Vielleicht fahre ich irgendwann einfach mal mit Handy hin und lasse ich mich dabei von Karla navigieren. Irgendwo muss das Büro ja jetzt sein, die Nummer funktioniert ja noch. Ich werde wahrscheinlich zumindest Bernd fragen. Der war letztens dort, ohne dass ihm etwas Aufregendes aufgefallen wäre. Albrecht deshalb anzusprechen, wäre übertrieben nur weil der drei Häuser weiter zusammen mit Biedenkopf im Vorstand ist/war. Den Frauenversteher zu fragen, wo was geht, hatte nicht mal Sinn, als ich noch in seinen heiligen Hallen untergebracht war. Womit ich mich für den heutigen Tag wieder gen Fetscherstraße 72 verabschiede. Warum ich das ausgerechnet jetzt los werden muss? Weil am 24. Weltuntergang ist, ausgerechnet während X. umzieht und deshalb auf der Autobahn ist. Während des Weltuntergangs im Stau zu stehen, stelle ich mir schlimm vor.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Dann muss die Ukraine ja regelrecht aufblühen, seitdem keine Russen mehr dort um politisches Asyl bitten. @blackrock https://t.co/WCoNu3nYO...
-
Ich will in meinem Xing-Profil einen RSS-Feed zum Blog anlegen und suche das R im Index . @bongers_frank suche q & r im typo3-...
-
Fickschuppen 20:37 Vorstufe der Kampfglatze 20:38 Sie konnte sich nicht an ihre Kindheit erinnern. Offenbar war sie nie Kind.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.