Dienstag, 25. Juli 2017

aus aktuellem anlass aufgewärmtes vom 25. Juli 2014 ·

bin mit brennenden augen aufgewacht, was wieder beweist: schmerz und einsamkeit wird in den gleichen hirnarealen beackert. erster schritt also: eltern rausklingeln. vater war aber gerade mal wieder in einem unbeschreiblichen traum, der ihm zwar ermöglichte, den hörer abzunehmen, aber nicht zu antworten. mann spricht eben nicht im traum. next step: facebook an und zaphod belagern. bei dem reichte die energie um diese tageszeit immerhin bis zum "hallo"-in-die-tastatur-hacken. blieb das radio. in der hoffnung, steffen lukas zu hören, warf ich mich also ins bad, schaltete psr an und entkleidete mich in erwartung der wohltuenden geräuschkulisse. reaktion: kati huhn teilte mir mit, dass lukas urlaub hat. also musste ich mich anderweitig berauschen lassen. immerhin trug die playlist, sodasss ich allMÄHlich joggenderweise ins draußen driftete. ok, joggenderweise ist übertrieben, weil plötzlich sogar das knie weh tat, bis ich SIE auf meinem weg entdeckte mit einem miss-germany-grinsen positionierte sie den freitag in den briefkästen auf der bärensteiner straße und erzählte mir dabei, dass sie ddr-langlaufmeister war. she made my day - auge und knie waren sofort wieder heil. das passiere ihr oft, sagte sie. fast fünf minuten hatte sie sich zeit für mich genommen. eine fantastische frau. mehr weiß ich noch nicht von ihr. wie sie das macht, dass der schmerz vergeht, weiß ich noch nicht. am ehesten lässt es sich mit optimistischer empathie umschreiben. am liebsten hätte ich alles, wort für wort und vor allem ihre mimik aufgezeichnet. aber meine idee sie zu interviewen, fand sie nicht so toll, da sie noch nicht gefrühstückt hatte. zu bewundern ist sie übrigens freitag für freitag gegen 8 auf der bärensteiner. grund genug für mich wieder mal zu joggen :-*

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