Spahn wird sich das Geschäft des Jahrhunderts kaum entgehen lassen. Gegen dessen Träume waren Fifazikadesigner noch Philanthropen. Der ist so bitterböse, als ob er die gesamte Apokalypse im Alleingang inszenieren muss. https://t.co/PrXYDWHLMA
— Tine Salzer (@ChristineSalzer) January 2, 2021
Der Lockdown ist Voraussetzung für seine Machtstruktur. Danach ist er nur noch einer von vielen. Jetzt hat er ungefähr denselben Machtbonus wie Außenminister Fischer ohne UN-Mandat als oberster Kriegsherr im Balkankrieg. Demokratie ist bizarr.
— Tine Salzer (@ChristineSalzer) January 2, 2021
das ausgerechnet eine psychologin härte beschwört, erinnert mich an steinmeiers maidanpose. #neuroimmunologik https://t.co/DpaHcnzOze
— Tine Salzer (@ChristineSalzer) January 2, 2021
Vergewaltigung 0:01 Endometriose: Sex as a WeaponLachen hält gesund, auch Hohnlachen. Es gibt viel zu wenig zu lachen. Da ist jeder Anlass recht. Wer aufhört zu lachen, hat bereits verloren. Der schreddert mit jeder Geburtswehe sein eigenes Hirn. https://t.co/lrMsUwhYPE
— Tine Salzer (@ChristineSalzer) January 2, 2021
spielerisch 0:06 Das Leben ist kurz. Schnell zu sein, lohnt selten. Dafür ist es zu kurz. Nicht jeder Ball lohnt.
Zwangsgeblaste 0:12 Du kannst niemanden zwingen zu blasten. Wozu auch. Du musst es dann trotzdem lesen, sobald es aufploppt und erinnerst dich jedesmal daran, dass er/sie eigentlich grad keine Lust hatte, etwas zu schreiben. Bernhard ist nun schon ewig tot, aber sein Blast erinnert mich immernoch an den Moment, als er neben mir in der Küche stand und fragte, was das alles soll. Danach diktierte er mir seine Adresse, obwohl sein Refugium nie jemand betreten durfte. Wochen später durfte ich ihm nicht mal mehr einen Sack Kohlen bei Minusgraden schenken, obwohl er nur CDs hörte.
Hohnlachen 0:16 Virologenträume
Mindesterotik 0:18 century gothic genügt. alles andere ist luxus.
Softwarefehler 0:34 Mein Regal hat zu wenig Ordner und die Ordner zu wenig Zwischenpappen und Etiketten, um mich ausreichend schnell zurechtzufinden. Mittlerweile ist Googeln einfacher als Blättern.
Virologenträume 0:38 Einmal Mittelpunkt zu sein, ohne dafür gehasst zu werden. Es gab nur zwei Jobs, von denen ich von Anfang an wusste, dass ich sie nie machen werde. Biochemiker war der andere.
Wirklichkeit 0:55 Am Anfang steht die Chronologie. Je eher du sortierst, umso schneller bricht die Idee auseinander. Der Gedanke ist dann weg. Du sortierst und sortierst, aber der Moment ist vorbei. Er lässt sich nur bruchstückhaft rekonstruieren. Habe bestimmt vier verschiedene Handlungsstränge eröffnet, um die Reihenfolge der Notizen wenigstens ansatzweise aufrechtzuerhalten. Aber so komfortabel wie der Blaster wird mein Regal nie. Dafür ist die Wohnung zu klein. Von November 2004 bis Januar 2005 hatte ich kein Internet und deshalb viel Papier verbraucht. Acht Meter A4 hochkant ist es jetzt. Das anders als chronologisch zu sortieren wird mit jedem Deskriptor aufwendiger. Ich staune, dass früher Leute nur mit Papier und Stift Lexika schreiben konnten. Ich hatte schon nach dem ersten Sortierversuch meine Diplomarbeit auf eine Unterlage geklebt. Aber es ist schon komisch, das dünne Papier in den Händen zu halten, auf das es meine Schwiegertante getippt hat. Du siehst dann schon die nächste Seite durchschimmern. Das erste, was ich mir nach der Wende gekauft hab, waren Unmengen Papier in allen Stärken, nur kein Seidenpapier. Davon hatte ich seit der Diplomarbeit die Nase voll. Angeblich wäre das professionell, behauptete sie damals. Ich träume von einem Laserdrucker, der auch 200 Gramm pro Quadratmeter transportiert. Mein Brother streikt schon bei 120 Gramm pro Quadratmeter. Meine Ergotherapeutin bindet gern Bücher. Mal sehen. Irgendwann. Century Gothic wäre toll. Christa Unsinn fehlt mir. Ihre Typographievorlesung war das Schönste an dem ganzen Münchenjahr.
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