Dienstag, 19. April 2016


Ohne Spiegel sind da plötzlich Steckdosen. Für den Wasserkocher sind sie zu weit oben, da verbrühe ich mich sonst. Bin gespannt, wie der Gipsy-Vorgänger die Küche ausleuchtet. Die Schranktür müsste damit aufgehen. Bin zum Ausmessen auf einen der geflochtenen Stühle gestiegen, immer nur auf dem Rahmen balancierend, zumal das Geflecht wahrscheinlich nicht so stabil ist.


Aber das Schlimmste: Als ich das kaputte Keyboard auf dem Stuhl unterm Leuchter und die Bachnoten zwischen den Stuhlbeinen platzierte, gluckste es im Radio. Es war dieses verdammte Grokelachen, dieses Tjapinkelnzumüssenkannstressengrinsen. OK, das stört mich vor der Klotür selten, zumal selten jemand da sitzt, wenn es eilig ist. Hab den Bach trotzdem gen Wand geschoben. Außerdem hat er zu viel Noten. 


Ich könnte mir nach wie vor in den Arsch beißen, weil ich mir den Kommentar zu seinem Offenburger Klofoto nicht verkneifen konnte. 


Ob ein Kommentar tatsächlich tödlich sein kann? Dumm gelaufen. Wie man´s macht, macht man´s verkehrt. Regulierst du die Alarmgrenzen runter, wenn dein Gegenüber hirnstammnah nervös wird, aber mit keinem Wort signalisiert, dass es makroskopisch grad nicht allzu übersichtlich ist, ist es auch nicht richtig. Aber in sein stressiges Leben hineinzuhusten hatte ich mich nicht getraut. Nervosität ist kompliziert. OK, der Klokommentar war mehr als ein Hüsteln. Er war gelinde gesagt überflüssig. Sieht so aus, als ob ich inzwischen in der Mayröckerschen Fußnotenphase angekommen bin. Ich hab sie jetzt da für mehr als einen Sommer und 



vollständiger als Grokes 5:26-Uhr-Zeitansagen-Podcast, den Scheurer immer noch nicht herausgerückt hat. Ein Jurist, träum ... Ob Niels mir einen Zettel für Scheurer schreibt? Einen Gibderdochendlichdenpodcastzettel? Ob man dazu viel über Zeitansagen wissen muss? Die Schnittstelle von Zeitansagen un d internationalem Recht wird nicht sehr groß sein. 

Vielleicht drehe ich den Spiegel doch um, damit ich mich nach der Zeit, resp. nach der Uhr strecken muss. OK, bei 1,40 gibt es nicht viel zum Strecken, aber das Splethsche Kopfhoch könnte ich dabei üben. 

Hab Gates nach seinem Hatekommentar nicht mahr stummgeschaltet. Es muss schon blöd sein, sich über einen Buchstabendreher zu ärgern. Aber da hat wahrscheinschlic auch jemand das S bei Gates vergessen. Hate Gate ... Blöd. Ate ... Frühstück. Und es lohnt: wHATEver :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...