Christine schrieb am 19.4. 2016 um 21:21:18 Uhr über
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Während des Photoshops ist die Selbstinstruktion Utopie, gebe ich zu. Immerhin mache ich mir trotzdem Notizen. Schließlich ist es gelebte Zeit. Und es ist verdammt viel Zeit, wenn ich mich im Spiegel sehe. Die Zeit im Spiegel rast. Mehr Spiegel sind wichtig, mindestens so wichtig wie Uhren und Kalender. Und natürlich die täglichen Gespräche mit meinen Kindern und meinen Eltern. Hab Vater gedroht, dass ich nicht weiß, was ich ohne ihn tun werde. Er nimmt es zunehmend gelassen. Mit neunzig nimmt er sich das Recht dazu. So ein Mistkerl, dieser verdammte 007. Hab ihm gedroht, dass ich sein Grab anschreien werde, wenn er sich vor mir verpisst. Scheißinkontinenz. Oh Mann. Hab Kreuzschmerzen, fast als ob Spleth an mich denkt. Bin immer noch wütend, dass ich nicht bei Vaters Erstgespräch mit dem Orthopäden dabei war um den anzufunkeln, während er seine Spinalstenosenvision illustriert. Das war der schlimmste Fehler der letzten dreißig Jahre. So lange hat er Vater damit schon schikaniert. Offensichtlich verbindet beide mehr als sie trennt.
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