Sonntag, 15. Januar 2017


Filofax Clipbook
Filofax Computerpaper
Zeitreise 15:32 bin grad von raum zu raum geschwebt ohne mich tatsächlich zu bewegen. wie hieß das märchen, in dem ein bett zum fahrstuhl wurde? frau holle war es nicht. alice im wunderland auch nicht. das war ein haus mitten im wald. als ich das bei den grimms gelesen hatte - parallel zur fibel in altdeutscher schrift - war ich jedesmal in sorge wie stabil das gebälk unter meinem bett ist. immerhin hatten wir ein plumpsklo, ich wusste also, wie es klingen könnte. fitchers vogel war es nicht. roald dahls lammkeule auch nicht. irgendetwas anderes eben, was man so als fibelerstnutzer alles verschwartet um von »lilo zu mimi« und anderen buchstabenfolgen zu relaxen. bei fontanes effi war ich aber wehrlos, zumal ich es erst als film sah, bevor ich es buchstabierte. auf einer schaukel zu sterben muss schlimm sein, war meine schlussfolgerung, sodass ich nie in ein kettenkarussell gestiegen bin. fontane ist schlimm. nachdem mein bett das erste mal krachend zerbrach, kehrte der fahrstuhltraum nicht mehr wieder. inzwischen kann ich unmittelbar neben fahrstühlen wohnen und arbeiten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...