Dienstag, 16. Juli 2019

Ablage

Allmählich bekommt mein Papierkram Struktur. Es gibt außer dem Karteikasten für Affirmation und WOOP auch farbkodierte Ordner zum Brainstorm und Terminplaner für Jahr, Monat, Wochentag und Heute.

Karteikasten für Affirmation und WOOP

Links der Terminplaner (schwarz), rechts das Brainstorm (weiß)
Terminplanee (Wochentage, Monat und Jahr)

Brainstorm-Ordner mit Farbkodierung der Themen in Ösenmappen
Mappe mit laminierten Notizblättern für heute

Abwaschbarer Folienstift

13:19 Gern. Als Dienstleister war ich es gewohnt, gefallen zu müssen. Die Überlastung, die sich dabei für mich ergab, schrieb ich meinem Ehrgeiz zu. Letztendlich kann ich meine Umgebung nicht verändern, nur mein eigenes Gefühl unentbehrlich zu sein relativieren, und zu spüren, wann ich unterzuckert reagiere ohne darauf zu spekulieren, dass andere es mir signalisieren, wenn es sich auf mein Verhalten auszuwirken beginnt. Die drastischste Reaktion, die ich einmal erlebt hatte, war ein "Geh dich duschen" bei einer Reanimation, die mir unmissverständlich klar machte, dass Selbstfürsorge IMMER den Vorrang haben muss. Sonst gehe ich irgendwann mit meinem Gegenüber ähnlich achtlos um wie mit mir selbst. Es gibt wohl nichts Beunruhigenderes als wenn mich jemand als hilfsbedürftig erlebt, dem es scheinbar noch schlechter geht als mir. Da ist es nicht nur der Ketongeruch des Anästhesisten, der offensichtlich x Stunden weder geschlafen noch gegessen hat, sondern auch die damit einhergehende Verwahrlosung, für die die Augenringe nur ein winziger Ausdruck sind. Zumal der zu Rettende davon ausgehen muss, dass die Choreografie des Retters ähnlich chaotisch sein wird wie dessen Selbstorganisation.

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Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...