Donnerstag, 18. Februar 2021

eigen 12:51 sag, zeig, lass
Uschi 17:34 schützt HelmutFeldmann, der nicht am Leben erhalten werden, sondern selbstbestimmt und würdig sterben können möchte. Warum er diesen Wunsch äußert, ist den Minuten vor Aufzeichnungsbeginn geschuldet. Der Einwilligungsbogen mit dem Aufklärungsgespräch wurde nicht eingeblendet. Wahrscheinlich war der Verleger durch Uschi etwas verunsichert worden. Anwälte sind eben doch Glückssache. Immerhin überzeugte er das Bundesverwaltungsgericht. Bleibt zu hoffen, dass der Richter persönlich aktiv wird. Zu verhungern ist selten ästhetisch.
Blausäure 21:45 entwanzungsmittel scheint bei der karbidherstellung als nebenprodukt zu entstehen. bruno tesch, namensvetter eines hamburger antifaschisten, verdiente sich daran dumm und dämlich. die aliierten glaubten ihm nicht, dass er bei seiner auschwitzvisite das krematorium übersehen hat. zeugen erinnerten sich sogar an seinen vorschlag, das granulat in duschen einzusetzen, um die aufnahmekapazität der unterbringung zu erhöhen. dass dabei gestorben wurde, ist angesichts des jugendlichen alters des karriereorientierten wachpersonals kaum verwunderlich. erstaunlicherweise blieben viele vor ort, statt in großberlin durchzustarten. die dfg investierte offensichtlich in so großem stil, dass der wechsel wenige reizte. dass der zustand der häftlinge erschreckend war, war außerhalb von großstädten auch leichter zu vertuschen. ein derartiger pfusch musste allerdings massiv industriell vernetzt sein, um nicht sofort aufzufliegen. so wundert es kaum, dass tesch nur einer der lieferanten war, die sich bei den nazis eine goldene nase verdienten. das deutsche ebolamanagement im kongo erinnert noch an ähnliche pläne. die arroganz, deutsche intensivtherapiestationen nun derart zu verfremden, das sie auch am ebola nicht weiter auffallen würden, hätte ich drosten anfang 2020 noch nicht zugetraut. immerhin äußert er sich nicht zu den mechanismen, die den no-signalweg auch ohne blausäure derart aktivieren, dass die arbeitsplatzbelastung des personals den betriebsrat nicht stutzig macht. er sieht nett aus, der drosten, mit maske sowieso. und mit schutzanzug ist er richtig fesch, ein echter schürzenjäger. er wird es noch weit bringen. ich traue ihm die flintenuschinachfolge im europaparlament zu. dem widerspricht so bald keiner mehr, nicht mal spahn.

23:14 Globalisierung ist schwieriger, als es Geld ahnen lässt. Abgesehen davon hab ich Snowden bei Twitter inzwischen stummgeschaltet. Es bringt nix, ihn zu lesen. Der ist derart destruktiv in letzte Zeit, dass es mich noch mehr runterzieht als mein eigener Sarkasmus. Das Schlimmste ist nicht das Schweigen sondern der Verlust eigener Träume durch dieses permanente Entgrenzen von Kiez. Irgendwann gewöhne ich mich noch daran, dass es meine Eltern nicht verdient haben, das Pflegeheim mit eigenem Bargeld zu verlassen und stattdessen sediert ihrem Tod entgegendämmern. Vor der Wende träumte ich noch vom Mehrgenerationenhaus, bis das Haus durch Medienpräsenz derart verfremdet war, dass meine Eltern mich nicht mehr als ihr eigen Fleisch und Blut sondern nur noch als Unterbrechung des Fernsehprogramms wahrnahmen.

23:46 57 ist eine verdammt schwere krankheit für eine frau. die hatte ich auch. zum glück hab ich jetzt die 58.

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