Donnerstag, 16. Juni 2016

Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Beteiligung zum Arbeitspapier noch bis 20. Juni möglich

Mit dem Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Landeshauptstadt Dresden zum Ziel gesetzt, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Dresden weiter voranzutreiben. Der Stadtrat hat mit dem Beschluss vom 11./12. Juli 2013 auch die Fortschreibung des Aktionsplanes festgelegt. Seit Beginn des Jahres 2016 hat die Stadt gemeinsam mit Vereinen von Menschen mit Behinderungen sowie dem Behindertenbeirat ein Arbeitspapier zur Fortschreibung erstellt.

Noch bis zum 20. Juni haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Anregungen per E-Mail (behindertenbeauftragte@dresden.de), telefonisch (0351-4882832) oder in einem persönlichen Gespräch an die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Dresden zu übermitteln und somit am Prozess zur Fortschreibung des Aktionsplanes direkt mitzuwirken. Danach werden alle eingebrachten Hinweise verarbeitet und weitestgehend in der Fortschreibung des Aktionsplans der Landeshauptstadt Dresden zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention berücksichtigt. Der Entwurf ist auf der Internetseite www.dresden.de/behinderte zu finden.

Bereits zum Fachtag „Behinderung neu denken – Teil 2“, der am 13. Juni stattfand, haben etwas 90 Teilnehmende ihre Anregungen zum aktuellen Arbeitspapier im Rahmen eines Worldcafés eingebracht. In dem Worldcafé konnten sich die Teilnehmenden in drei von den sieben Arbeitsgruppen zu folgenden Handlungsfeldern äußern:
-        Bildung
-        Mobilität und Barrierefreiheit
-        Wohnen
-        Arbeit und Beschäftigung
-        Kultur, Sport, Freizeit, Spiel und Tourismus
-        Gesundheit und Pflege
-        Barrierefreie Kommunikation und Information, Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben, Bewusstseinsbildung

Menschen mit Behinderungen wünschten sich dort z. B.:
-        bezahlbare, barrierefreie Wohnungen in allen Stadtgebieten in einem barrierefreien Umfeld mit guten Fußwegen,
-        Lehrerinnen und Lehrer, die auf Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedarf gut vorbereitet wurden,
-        Museen, die tastbare Reliefpläne für Blinde, Gebärdensprachguides für Gehörlose und ausreichend große Beschriftungen anbieten.

Der Fachtag fand in Kooperation mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Dresden und der Projektschmiede gGmbH statt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...