vita
Hab eine Fünf für die SEM-Klausur bei Sascha Ballach bekommen, nachdem während der Klausur erst Nina für ihr gleichzeitiges Bewerbungsgespräch in Mainz Eckdaten zum zuständigen Ministerium vor Ort brauchte und dann Knorke kurz vor Abgabe über die Tastatur lief, weil er gestreichelt werden wollte. Genau das war der Grund, warum ich im Homeoffice arbeiten mag.
Hab inzwischen die Sächsische Landesbibliothek bewegen können Saschas Buch zu kaufen. "Raus aus der Komfortzone", heißt es. Die SLUB hat es mir geliehen. Am Zentralbibliothek-Tresen stand ich dann mit Knorke, nachdem ich telefonisch angefragt hatte, ob ich ihn dabeihaben darf. Nicht damit gerechnet hatte ich, dass genau in dem Moment eine Bibliothekarin mit Katzenhaar-Allergie in der SLUB auftaucht. Sascha hätte seine Freude an unserem Gespräch gehabt. Fazit: Sie teilte ihren Kolleginnen mit, dass sie gehen muss, ich blieb mit dem lamentierende Kater vor der Schranke und eine weitere Bibliothekarin tröstete ihn.
Danach bekam er seine dritte Impfung, die er fast verschlief, wenn da nicht eine Tastatur gewesen wäre. Aber Tierärzte sind nicht so unvorbereitet wie ich während der Klausur. Knorke hätte schon die 3er-Tastenkombination aktivieren müssen, um den Bildschirm zu verändern. Blieb der tierärztliche Hinweis, dass auch ein herbstlich kühles Blechdach nicht für Knorke geeignet sei, worauf ich trotzig ankündigte mich in Sylt zu bewerben, wo es abgesehen von der Whiskeymeile kaum Autos, stattdessen Reetdächer und vor allem die Düne Uwe gibt, in der ich den Wind anschreien kann und surfen werde. Einen Tag vor Grokes Tod hatte jemand, der Grokes Refugium in Ägypten gefilmt hatte, die Düne ins Netz gestellt. 40 Grad Celsius waren es an dem Tag da, wo Groke sich aufhielt. Er sei davongeschwommen, stand über ihn in Facebook ...
Am Kulturkalender Dresden fasziniert mich Krellmanns Kinn. Krellmann hat Grokes Kinn. Das heißt aber noch lange nicht, dass meine Texte so sind, wie er sie sich vorstellt, obwohl ich das Briefing mitschneide, sobald ich merke, dass ich zu träumen beginne. Wind ist schön, viel Wind. Mitten durch den Wind zu gehen und bei mir selbst anzukommen ... Hab tatsächlich beim Sylter Spiegel auf den Anrufbeantworter gesprochen.
Vielleicht kommt ja irgendwann tatsächlich ein Job am Wasser zustande, bei dem ich autofrei leben kann. Als Onlineredakteur daheim nichtärztlich in Teilzeit zu arbeiten, die Tür offen stehen lassen zu können ohne sofort Angst um Knorke haben zu müssen, Nina zum Kiten zu beherbergen und für Tims Kinder Oma sein zu dürfen, wenn es sie irgendwann gibt ... Noch sucht Nina Arbeit und studiert Tim in Paris. Französisch zu lernen war mein Versuch seine Liebste zu verstehen. Aber Maschinengewehre mag ich nicht sehen. Vielleicht mag sie Meer.
Set those goals that will help you grow. Meins? Welchen Tweet darf ich bloggen - eine Langzeitstudie.
Dienstag, 11. Oktober 2016
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Fickschuppen 20:37 Vorstufe der Kampfglatze 20:38 Sie konnte sich nicht an ihre Kindheit erinnern. Offenbar war sie nie Kind.
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