Freitag, 21. Oktober 2016

unangenehm 8:54 Sehnsucht
Meinungsmultiplikation 19:31 Messie
Voyager schrieb am 23.3. 2003 um 10:15 Messie. Stell dir vor, einer bezahlt dich dafür, dass du ihn zwingst, sich von persönlichen Dingen zu trennen. Maso? Nö. Hilfevertrag mit dem PsychKG.
PsychKG 4.10. 2004 um 10:54 Ich hab einen schizophrenen Maler kennen gelernt. Seine Bilder und sein Gesicht. Er war Mitte Siebzig, also kein Nachwuchskünstler mehr. Die Bilder ähnelten sich, als ob der Heine Versand sie geordert hätte. Er malt für sich, schrieb der Schreiber. In ergotherapeutisch relevanten Stückzahlen. Zuverlässig reproduzierbare Handgriffe. Ein erfolgreich Behinderter. Produkt seiner Zeit. Was für ein Beziehungsgeflecht. Sein Psychiater kann stolz auf ihn sein. Psychiater sind überhaupt erfolgreicher als jeder Coach beim Aufbau von Beziehungsgeflechten. Das schaft keine Narkose-Überwachung. 8.9. 2003 um 23:03 Wohlverhaltenszeit wird nicht verrechnet
Sex-mit-mir-selbst 19:44 Panzerweste. Dicker kann Fell nicht sein. Jedes Draußen rückt weit weg.
Panzerweste 20:14 Geborgenheit
Geborgenheit 6.8. 2016 um 01:22 persönliche Zukunftsplanung
Zukunftsplanung 3.10. 2016 um 22:00 Was ist mir wichtig? Was tut mir gut? Wer unterstützt mich?
wichtig 21.1. 2001 um 02:06 es gab bockwurst mit sauerkraut. sie erzählte mir, wie sie ins zimmer kam und er dort lag. sie hatte ihm nicht geglaubt. zu spät. der war noch keine fünfundzwanzig und schon lebensmüde. zwei stockwerke weit weg, und du spürst nix. sie sagte das alles so ruhig, dass mir kalt wurde. es war zwei tage her. und die trauerarbeit fing erst an. ob ich ihr geholfen habe? keine ahnung. ich glaub, ihr baby hat nix gemerkt. die räume sind so eng. er muß gleich daneben eingeschlafen sein. da stehst du hinterm tresen, denkst dein baby ist nicht allein und merkst gar nicht, wer das baby ist, das da nacht für nacht neben dir liegt. nein, ein baby war ihr junge nicht mehr, der war schon zwei.
Nabel 12.2. 2004 um 13:45 Distanz schützt. Immer wieder.
distanz 8.1. 2013 um 21:51 dich einmal tatsächlich zu spüren, wäre schon instruktiv. dabei zu sein, wenn du dich von draußen siehst, tut weh, gehört aber wahrscheinlich dazu. mir ist schon lieber, wenn du mich ablehnst, als dich infrage zu stellen. vielleicht bemühst du irgendwann wieder deinen alten nick. als heute beim campus-verlag jemand hallohieristkronenberger sagte, war ich erst verblüfft, dann aber genauso fordernd wie dir gegenüber: mehrere asgodom-bände hab ich zur rezension geordert. die hat ja unmengen papier vollgeschrieben, besonders beim kösel-verlag. der pressemensch dort hatte keine meinung zu ihren schöpfungen, verlangte aber von mir, dass ich mich für zwei bücher entscheiden soll, da er mir nicht alle schicken könne, das würde sein pressekontingent sprengen. 20.3. 2007 um 13:50 ich fühle mich schon wieder wie eine schmeißfliege beim stalking
Stalking 27.9. 2006 um 12:53 Ich hatte Angst, dass jemand neben mir krepiert. Wie jeden Tag. Sie hatte keine Zeit. Wie jeden Tag. Ein paar Sekunden ergaunerte ich trotzdem täglich. Und überlebte. Zusammen mit dem neben mir. Ganz Angst, aber am Leben. 3.2. 2016 um 23:02 Ausbleiben von Wohlwollen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...