Donnerstag, 6. April 2017

Trauerbehaarung 1:17 Zahnbewuchs
Detonation 1:19 Entoktavierung
Datenglitsch 1:21 Kompliment
mühelos 12.2. 2016 um 18:11 ohne Eile
KennstDuDenSchon 1:26 Speed-Dating
abgeschossen 2:19 zugedröhnt
sozialfall 2:19 draußen, warm & trocken
Mitleidsfaktor 2:24 Rührkuchen im Hirn 2:25 Sondermülldeponie
Sondermülldeponie 2:27 MissGermany 2:28 Welt hinter Glas 2:31 Wenn der Gegenüber nur noch im Suff zu ertragen ist, bleibt dir immer noch die Akutgeriatrie - aus den Augen, aus dem Sinn. Die schreddern ihm dann das Resthirn derart, dass das Krematorium auch für Dritte erlösend erscheint. Deutschland und seine Konzentrationslager ...
Konzentrationslager 2:34 klärt Hackordnung
Hackordnung 2:35 artgerechte Subjektakquise 21:18 Erregungszustand
anästhetisch 2:38 Abgeschossen. Beim Dealer ist es nur für die Zugedröhnten gemütlich. Ekel stresst. Kneipe kann nicht schlimmer sein als Akutgeriatrie. Eine Vollmacht mit Permanentzugang zur gesamten Dokumentation wäre toll, außerdem eine Kalaschnikow. Aber alles kann der Mensch nicht haben. Scheißplanet.
Kalaschnikow 2:43 Amok.
Amok 2:44 herzlos nah
herzlos 2:45 Schönheit des Augenblicks
Augenblick 2:46 Gulli
Gulli 2:47 Hausrecht verbindet selten
Strassenverfügbarkeit 2:49 Überrolltrauma
Überrolltrauma 27.10. 2015 um 1:21 Am 4. September ging durch die Presse, dass der »Schrei nach Liebe« die Charts stürmt. Zwei Tage später listete Google Grokes Tod mit einem Verweis auf einen Radioforen-Eintrag vom 7. August. Im Radio sieht man nichts, hatte Groke mal auf MySpace geschrieben. Als ich ihn bei Twitter um eine Webcam im SWR-Verkehrszentrum bat, hat er mich blockiert. Spleth entfreundete mich, als ich in seiner Facebook-Chronik auf Grokes Tod hinwies. Als ich Spleth wiederum in einem Verstehen-Sie-Spaß-Video sah, hab ich zu ihm bei Xing den Kontakt abgebrochen und meinen SWR3Land-Account gelöscht. Er mag vielleicht drei Millionen Hörern vertraut sein, aber mir ist er fremd.
Überrolltrauma 2:52 Diese Pulsare überall!
Pulsar 2:54 Kampfkatzenmäßig ließ sie auf dem Flur die Hosen runter. In ihrer Kompromisslosigkeit ist sie zum Gruseln leidenschaftlich. Ausgerechnet wenn ich mich für mein erstes Date schick mache, zeigt sie mir, dass einzig sie Mitte des Universums ist. So eine Hexe. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre es ihr uneingeschränkter Blick auf sich selbst, so knallhart und brutal wie sie mich die ganzen Jahre sah. Aber dann versucht sie mir wahrscheinlich auch nur zu beweisen, dass das alles grad nix mit ihr, ihren Träumen und Visionen zu tun hat sondern symptomatisch ist. Mutter als Sklavin ihres Stoffwechsels. Lecker.
symptomatisch 3:01 Sandkornblick des Traumverkäufers
Traumverkäufer 3:02 Abschussbevollmächtigter 3:03 Chemiker
Chemiker 3:06 Müllkipper. Am schlimmsten sind die Messies, die den Cocktail nicht in vitro sondern intrapersonal mischen, sich über die schockierte Verwandschaft amüsieren und das Amüsement auch noch vergütet bekommen. 3:08 Sterbeindustrieller
bärenscheisse 3:10 jeglicher kontaktversuch ist sinnlos. die welt ist eben so. 3:11 Freudloses loslassen zu können befreit 3:13 Es tut gut weggehen zu können, wenn jemand grad seinen Karren gegen die Wand fährt.
Drecksloch 3:16 Ohne Vollmacht bist du ein Nichts.
Vollmacht 3:18 Verantwortung 3:19 Anpassungsgradbestimmer
Neurostimulation 3:21 sitzenlassen und weggehen
Neurostimulation 3:22 belohnte Grausamkeit
Grausamkeit 30.6. 2004 um 11:36 deprimiert bis zur Schizophrenie. 3:26 Den Gegenüber als Opfer zu sehen ist kontraproduktiv. Mitleid überhaupt. Es gibt nichts, was stärker trennt als Mitleid, die kleine Schwester des Ekels.
Ekel 3:27 Verlust jeglichen Zweifels - das absolute Clear
Verlust 3:31 Als Kind habe ich mir ihren ganzen Scheiß reingezogen. Jetzt lehnt sie meinen erstbesten Vorschlag als fremd ab nur aus dem Recht des Älteren heraus. Ich gönne ihr von ganzem Herzen, dass sie sich tatsächlich als alt erlebt - eine regelrechte Achterbahn in ihrem eigenen Film gönne ich ihr. Ich gönne ihr zu spüren dass sie selbst es ist, die sie da grad vernichtet, und nicht mich. Dass sie sieht, wen sie da grad tatsächlich verachtet. Ihren weggedröhnten Selbstekel zu erleben ist wie ein kleines Dankeschön für die Freude, die sie mir ein Leben lang genommen hat. Aber ich glaube, dass ich selbst jetzt nicht in ihren Gedanken vorkomme, höchstens als Projektionswand für ihren Ekel, wenn sie sich wieder mal fragt, warum sie mich nicht abgetrieben hat.
abgetrieben 3:39 Wind
Wind 3:40 ist in sich logisch
Thomas schrieb am 9.5. 2002 um 16:18 Logikverweigerung ist unsozial. Im besten Fall ist sie Schweigen und im lästigsten Fall rhetorische Gewalttätigkeit.
unsozial 3:44 leidenschaftslos
leidenschaftslos 3:45 nimm oder ich schmeiß weg 3.8. 2014 um 12:14 irgendein job
Job 18.9. 2016 um 07:29 Beziehungs-Waise 3:48 ist selten eine Entschuldigung für das, was man tut 3:49 wenn er tatsächlich geld wert ist, ist das meist zufall 3:51 Kompromiss, der sich aus Miteinander ergibt. Minimalismus lohnt.
miteinander 3:53 pudding
Pudding 3:54 Schaltkreis 3:55 Fluchtweg
Fluchtweg 3:56 Brandung
Brandung 11.3. 2017 um 6:57 Zufall
Regression 15.3. 2003 um 23:57 Sumpf trägt (Traum des Feuerläufers)
Sumpf 19.1. 2016 um 8:17 Lambadadschungelromanze
Sumpf 4:02 Aufsteiger
Beschwingtheit 4:04 ... den Flur während der Besuchszeit zuscheißen und entrüstet fluchen, wenn das Umfeld die Augenbrauen lüpft. Mutter hat ein Gespür für Peinlichkeiten, als ob sie ein Leben lang auf diesen Moment zusteuerte. Wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest, was würdest du tun? Den Flur zuscheißen natürlich und zwar genau während der Besuchszeit, um endlich Mittelpunkt des Universums zu sein. Bei meinem Reizdarm wäre das tatsächlich auch vorher bereits eine Erlösung. Hektisch Toiletten aufzusuchen hat Mutter schon seit langem aufgegeben. Eigentlich ist es auch nur ein formaler Akt, wenn sie zum Hosenbund greift, da die Schwestern sie inzwischen mit Windelhosen eingekleidet haben. Ob Pflichten das Leben verlängern oder doch nur strukturieren? Es gab mal eine Zeit, da ertrug Vater, wenn sie die Wohnung verlässt. Ich hatte gehofft, dieser Frühling wäre Anlass genug, diese Zeit erneut aufleben zu lassen. Aber ob er erträgt, wenn sie mitten in der Stadt ihre Zeichen setzt, ohne permanent »Was haben wir heute für ein Datum?«, zu wiederholen, wird sich zeigen. Orientierung ist nicht alles aber manchmal immerhin etwas. Schweben in Raum und Zeit, ganz in Gedanken. Ein Tag, an dem man sich nicht tatsächlich bis auf die Knochen blamiert hat, ist ein Tag, an dem man nicht wirklich weitergekommen ist. Sie wird es weit bringen. Ich bin mir sicher.
Orientierung 4:18 Nase
Aufmerksam 7.11. 2003 um 20:59 behindernd
Hirnzellenholocaust 4:22 leeres vibratorakku
Krankheitszeichen 4:23 Haken im Kalender 4:25 Der Kontostand sinkt.
kontostand 26.10. 2008 um 9:34 macht sexy
Mumienschändung 4:31 Schaufenster als Guckkasten
Meinungsmultiplikation 4:52 Dann geh doch sterben - eine Initiative zum bewegenden Tod
Computerstimme 5.6. 2008 um 9:47 Frühstück!
Verbesserungsvorschlag 4:57 Überwachung!
Überwachung 14.2. 2004 um 0:26 wenn du studierst, arbeitest, kinder bekommst, dann wieder arbeitest, den job verlierst und dir wieder neue arbeit suchst, ist das sicher normal. wenn du dich dabei aber beobachtet fühlst, bist du manchmal nur einsam. wenn irgendjemand diese einsamkeit bemerkt, ist das schlimm. schlimm für dich. du wirst dann angreifbar. du bist dann nicht mehr einer von vielen, sondern stigmatisiert.
Straßenzeitung 9:44 Selten Ersatz für ein Onlineforum

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