blöd 17:29 Es gibt noch bescheuertere Anpassungsmechanismen als die des eigenen Herzschlages an irgendein Uhrenticken: Das streng horizontale Anordnen der Mundwinkel mit einem leichten Trend von links oben nach rechts unten aus Sicht des Gegenübers, egal wie schief ich den Kopf halte. Im ersten Moment schaut es aus wie Schlaganfall, ist aber eine idiotische Marotte, von der ich bis heute nicht weiß, wie ich die Webcam einstellen soll um es mir abzugewöhnen. Die rechte, der Kamera zugewandte Seite ist dabei angespannter als die abgewandte Seite - dummerweise die rechte. Meine Sprache war brocamäßig platt.
Ich will nicht wissen wie ich aussah, während Radovan mir erklärte, dass Radiohören sinnlos ist, da man beim Hören nicht zu hören ist. Wahrscheinlich wie ein Bernhardiner kurz vorm Einschlafen.
einschlafen 18:22 Recht auf Distanz trotz Regression des Gegenübers lässt sich per SensCam leichter sichern. Sie ermöglicht Tagträumern ungeahnte Freiheit. Leider steht dem der Datenschutz Dritter entgegen.
SensCam 18:27 spiegelt Teilhabe
einschlafen 18:35 Willkommen in der Schweigespirale
Hab ewig gebraucht, bevor ich mein Elend in Worte fassen konnte: Der verzögerte Zugriff auf die Datenquelle, die Aufschluss über die Hubschrauberstaffel am Donnerstag geben könnte (bin bei der Pressestelle der Landesdirektion versackt) und das vergessene Diktiergerät, mit dem ich gern den Träger der grünen Überschuhe ausgefragt hätte, der mir in der Bahn gegenübersaß und dessen Füße mir schon Tage zuvor im Novembernebel auf dem Schillerplatzwaschbeton aufgefallen waren.
Schweigespirale 18:50 Der Blindenstockcatwalk ist für mich zumindest am Schillerplatz der Krimi an sich angesichts der zu erwartenden Fallhöhe jenseits der Rille.
Die RollaterrodeoIstin rechterhand im Bild wohl schon mit dem rechten Unterarm ausreichend Noppen und Rillen im Boden erspürt hat. Außerdem geben die Niederflurwagen bei Einfahrt noch ein gewisses Geräusch von sich, sodass sie Bodenunebenheiten ahnen müsste.
Trotzdem bin ich immernoch genauso auf dem Sprung wie bei den ersten Schritten von Tim und Nina nach Verlassen des Dyadetuchs.
Klaus Benning würde ich gern als Dankeschön für sein ÖPNV-Beschleunigungsprojekt pro gebrochenem Schenkelhals einen Monat Schiebern in der Unfallchirurgie in den Dienstplan packen können - so von Bürger zu Bürger - mit Namensschild, damit sich jeder Geschieberte ganz persönlich bei ihm für seine Scheißlösung in Sachen Aufenthaltsqualität bedanken kann. Nächstens gibt es noch eine Mindestgeschwindigkeit für Fußgänger im Haltestellenbereich zum Verkürzen der Fahrzeugverweildauer, befürchte ich. Die 505 km/h des Chūō-Shinkansen wird er trotzdem nicht knacken.
Unfallforschung in Dresden heißt: Trotz Unfall forsch auftreten. Statistik wird überbewertet. Im Dresdner Themenstadtplan taucht sie jedenfalls nicht auf.
Set those goals that will help you grow. Meins? Welchen Tweet darf ich bloggen - eine Langzeitstudie.
Montag, 20. November 2017
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Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...
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Ich will in meinem Xing-Profil einen RSS-Feed zum Blog anlegen und suche das R im Index . @bongers_frank suche q & r im typo3-...
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Fickschuppen 20:37 Vorstufe der Kampfglatze 20:38 Sie konnte sich nicht an ihre Kindheit erinnern. Offenbar war sie nie Kind.

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