Freitag, 24. November 2017

Hörbarer Durst

Einziges griffbereites Foto mit Splethpickel (am Kinn). Inzwischen brauch ich nur kurz an Spleth zu denken und er ist weg, der Spleth.
Dass das Diktiergerät peinlich ist, brauche ich nicht zu betonen. Ohne Audioboom kannst du nur noch Schmatzen hören, als ob du die letzten zehn Tage kein Wasser gesehen hast. Wüstes Dörrobstkauderwelsch, bei dem du unwillkürlich großmütterlich zähe Speichelfäden vor Augen hast, die beim Schürzen der Lippen zum Abschiedskuss gruftig proteusgrün hervortreten. Letztens erzählte ich meiner Nachbarin die Splethgeschichte und bot ihr an, den Knubbel im Mund Salzer zu nennen, zwei Tage später hatte ich ihn, den Knubbel, genau an derselben Stelle. Spleth müsste jetzt schlafen, liest es also nicht, denn er war von 0 bis 5 auf Sendung. Leppi scheint ihn nicht zu mögen: Er kappt den Livestream aller zehn Sekunden. Immerhin hab ich gut geschlafen.Sap(or)show ... du hörst den Blasenhochstand förmlich, der dir droht, wenn du den Katheter nicht anbietest, aber nett zum diensthabenden Fleischer sein willst, indem du ihm statt Fließbandstaccato ein russisches BUDJET anbietest. Ich hasse Schmatzen, wenn es nicht am eigenen Mittagstisch erfolgt, wo du den Weg bis zum Klo vor Augen hast, während du den Kaffee kochst, um die ersten Minuten bis zum Selters zu überbrücken. Warum verdammt kann man Gästen nicht als Erstes das Wasser reichen?

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