Mittwoch, 3. März 2021

10:59 Solange die Entscheidung nur das Hirn begleitet, bleibt Hoffnung für den Restkörper. Jede Minute ist kostbar. #Herzensangelegenheiten sind selten #Pflichtsachen.

13:17 Räumliche Distanz ist in vulnerablen Phasen noch wichtiger als im Alltag. Zu DDRzeiten wurden in der Unifrauenklinik Dresden Endometriose-OP- und Schwangerschaftsabbruch-Nachsorge im selben Wachzimmer versorgt. Wer Hass schüren will, findet Mittel. Endemol war dazu unnötig. Sich dann als Profi in Edelweiss auf dem Catwalk zwischen diesen Erzfeinden zu profilieren, machte vorzugsweise die Generation 50+ diensteifrig. Menopause ist offensichtlich schlimmer, als du nach Erst-OP ahnst. Das Miteinander von Adipositas permagna und Anorexia nervosa hab ich selbst auf der Diagnostikstation des ebenfalls dort ansässigen Endokrinologen als Klinikanfänger erdulden dürfen. Immerhin lebten sie im Gegensatz zu den formalingetränkten Gegenübern der ersten vier Semester. Ich hab selten so schnell abgenommen wie während der Dienste dort - nicht zuletzt weil ich das Danazol nach dem Physikum absetzen durfte. Mit dem Zeug genügte ein Hauch Betablocker, um selbst in Vieraugenexamina in Murmeltierposition einzuschlafen. Da war nix mehr mit Hochofenprozessen zum Suggerieren von Echothymie.

02:22 Die falschen Leute bei 03:33 zu erwähnen, wäre redaktionell aufreizender gewesen. So bleibt nur zu hoffen, dass trotzdem jemand an der Stelle weiter zuhörte.

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Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...