Freitag, 12. März 2021

1:28 Hast du das letzte Video von Ricky Martin gesehen? Der sieht aus, als ob er dich seit 1991 beobachtet. Das hat mich schon mal eine Freundschaft gekostet: Damals hätte ich bereits innerhalb weniger Minuten anhand gez-finanzierter Medien dank Cortana #Claudia als das #MostWantedKonsumprodukt isolieren können 🙁 #GestohleneIdentität
SWR3 10:19 befragt seine Hörer grad zu Kinderrechten beim Vergüten von Wertschöpfung. Da Kinderarbeit in Deutschland strafbar ist, mündet das für Schwaben zwingend ins Unterbringungsrecht in Kindertagesstätten, in denen sich Freiheit erst verdient werden muss. Es ist wie eine Zeitreise in die frühen 1960er der DDR, als alles zu den Hippies rüberschielte und von kinderlosen Kommunen träumte - die waren dann auch das Erste, was die Wende brachte - neben der austauschbaren Mutter. Das Konzept vom persönlichen Budget reichen die Westglucken erst verzögert nach. Meine Kinder bekamen beginnend mit ihren ersten für mich verständlichen Lautäußerungen fast alles übereignet resp. finanziert, was sie mir als sinnvoll rüberbrachten und das Haushaltsvolumen hergab. Bei Schrott beteiligte ich mich nur zu fünfzig Prozent. Es war erstaunlich wie minimalistisch sie das Nichtschrottbudget auslasteten, um ihre Schrottwünsche nachdrücklicher durchpeitschen zu können. Die meisten Auseinandersetzungen gab es, wenn ich ihre Unfallrisikoabschätzung anders bewertete als der Rest des Klans. Das ging dann um solche Posten wie: Ist die Katze neugeboren, darf sie dann trotzdem schon ins Bett, auch wenn sie noch zu bescheuert ist um nicht zu verletzen, oder ist es sinnvoll im Kleiderschrank zu schlafen, solange der Schlüssel von außen steckt. Die Verweildauer im Schrank wurde dann in Gardinenpredigten abgerechnet. Redefreie Zeit resp. Stille war dementsprechend fast so kostbar wie eine trotz Prekop nicht zugelassene Umarmung. Sich Distanz zu verdienen, lernten die Beiden mit ihren ersten eigenen Schritten. Dafür hatten sie die Freiheit, jeden Tag neu zu entscheiden, ob sie Freunde einladen oder in den Kindergarten gehen. Vom ersten Schultag war dafür das Schulgelände für mich tabu. Das war ich meinen Eltern schuldig, die nur selten bereit waren, mich als selbstbestimmt wahrzunehmen. Das mag angesichts meines Studiums verblüffen, erklärt den Studienwunsch meiner Eltern vollständiger als meine nie eingereichte Bewerbung für einen Archäologiestudienplatz. Leben zu retten hatte in ihren Augen Vorrang. Mittlerweile lese ich sogar freiwillig Marie Kondo. Wenn andere meine Eltern kindisch nennen, haben sie wohl Recht. Die haben echt die Wende verpennt.
anschlag 12:18 Meal, Ready-to-Eat
Schleuser 12:19 Sepp!
12:23 Japaner sehen einzubringendes Pigment inzwischen etwas kritischer. Wohl dem, der eine Berufshaftpflich hat und seine Kunden ausreichend aufklärt, bevor sie in die Veränderung einwilligen. Andererseits: Wer will in Europa schon so alt wie ein Durchschnittsjapaner werden? Mancher hat schon mit 78 die Schnauze derart voll, dass er aktive Sterbehilfe verlangt.

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