aber da gab es auch noch kein vom unmittelbaren markt losgelöstes eyetrackingsystem, kombiniert mit bio- und neurofeedbacksystemen, bei dem "dein körper ist waffe" in der beihilfe zum suizid diskutiert wird und abertausende zur randgruppe, den schwarzen schafen innerhalb der familie, erklärt werden.
werden dann die daten dieser messquellen synchronisiert, kommen antworten, auf welche entscheider sehnsüchtig warten. die sehen in echtzeit, wohin ein mensch gerade schaut und lesen aus dem organismus parallel die reaktion auf diese eintreffenden reize. das knüpft gewaltige hoffnungen an den markt und macht angst vor pauschalangeboten, die durch entfremden von kunde und produkt entstehen, wie es im gesundheitswesen der fall ist.
schon allein dadurch bekommt die regulierung von mutterschaft eine exklusive bedeutung. weltweit werden zwangssterilisationen geächtet, während ganz deutschland darüber diskutiert, ob 65-jährige das moralische recht haben zu entbinden, statt aus der staatskasse kein betreuungsgeld sondern anstelle der rente befristet das letzte gehalt weiter zu zahlen. das beträfe unter anderem das gros der psychisch kranken, die wegen des berufsalltags genötigt sind psychopharmaka zu schlucken, um arbeitsfähig zu bleiben, und mit dem eintritt ins rentenalter ansonsten die chance hätten, per apherese die wirkstoffe zügiger auszuschleichen, um eine normale schwangerschaft zu haben, soweit das in dem alter noch möglich ist und sie der job noch nicht zu sondermüll gemacht hat.
ok, der islamische staat scheint schlimmer zu sein, aber ich habe auch nicht behauptet, mit einer aufforstung der sahara die lösung für die protagonisten in der hand zu halten, nur weil mich irgendjemand mit christine lagarde verwechselt hat. verwirrend wie jedes "schnell,schnell" aus meinem mund ... etwas admiralesker? sein abschließender kommentar "über mütter ist noch nicht alles gesagt", lässt auf ein mehr hoffen, auch wenn er sich das nur ins telefon zu flüstern traute.
„Können Sie den Täter beschreiben?“
„Er sah aus wie ein totes Tier.“
Ich wurde dann nicht weiter befragt.
— Jan-Uwe Fitz (@vergraemer) 12. April 2015
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