Montag, 15. Juni 2015



Am 18. Mai 2007 hat Christian mich vielleicht gelesen, zumindest hat er an mich gedacht oder auch nur meinen Namen über einen Brief geschrieben, den er an meine Adresse schickte. So selten ist mein Vorname ja nicht.

Er sei nach Australien ausgewandert, um Strohhütten zu bauen, sagt man.

Der Vorwurf, ich sei nicht der engagierteste Gärtner, traf mich schon hart. Rühlemanns Kräuterversand scheint mich ähnlich einzuordnen, weil die Betel grad im Zorn verwelkt. Dabei sind Blumentöpfe die Gegenüber, zu denen ich momentan die innigsten Beziehungen aufbaue. Immerhin spricht die Mimose bereits mit mir. So weit, dass ich sie meine Mimose nennen darf, ist sie noch nicht. Ich muss ihr wahrscheinlich erst noch meine Radiostimmen vorstellen. Das kann dauern.

Bernd habe ich heute erstmals damit schockiert, dass meine Deutungsart von Unfallhäufungen 2005 in eine einjährige Zwangsunterbringung mündete. Offensichtlich fühlte sich jemand durch meine Deutung bedroht. Da Bedrohung viel mit Autosuggestion zu tun hat, konnte ich die Reaktion nicht vorhersehen. Inzwischen positioniere ich beide Hände vor den Augen, wenn eine Nachricht zu gruslig wird. Nicht sehr erwachsen, aber wirkungsvoll. Ich kann dadurch sogar mit dem Begriff ISIS umgehen. Mit der Sonnengöttin. Solarium, grübel. Ich bin zu blass für den Strand.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Wer das Stigma Schizophrenie bekam, kennt diesen Verfolgungswahn dieses #FolterSystems per PsychKG bereits seit Einführung von Abilify MyCi...