Donnerstag, 4. Juni 2015

unerreichbarkeitsantrieb

ironie des schicksals: claudia hesse interessiert sich für erreichbarkeit und heißt jetzt schmeißer. immerhin ist ihr weg erstaunlich geradlinig bis auf den umstand, dass sie wenig herumgekommen ist. aber was soll's - professor ist professor. vielleicht landen hier ja tatsächlich bald wieder wasserflugzeuge.



pr genug hat die idee ja grad. bis auf den umstand, dass tiefflieger seit dem winter 45 hier auf ähnlich wenig gegenliebe stoßen wie in prads-haute-bléone. irgendwann hat vielleicht auch die brücke eine used-optik. wie hieß nochmal die airbusfreie insel in der karibik? vielleicht findet sich ja noch ein bisschen kies in pratzschwitz zur ufergestaltung, falls der biber das akzeptiert. vielleicht braucht dresden auch nicht in den nächsten fünf minuten DAS drehkreuz für den luftverkehr in europa werden. drehtüreffekt hat die psychiatrie hier genug, wo ein prozedere raum greift, bei dem eine datenbank per mrt organische ursachen für psychische veränderungen auszuschließen resp. zu finden hofft und dabei selbst veränderung schafft, raum kompartimentiert und so neu formt. wie früh darf systematik einsetzen um spontanes nicht zu ersticken? wie eingefahren muss gewohnheit sein um zu tragen ohne den moment blutleer erstarren zu lassen? wann lohnt bewegung den aufwand, den sie fordert, da sie doch den gerade eben noch gedachten gedanken abreißen lassen könnte, diese utopie von kontinuität.

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