Mittwoch, 3. Juni 2015

Living in a Cage

OK, ich habe mir wahrscheinlich im MRT viele Freunde dadurch gemacht, dass ich einer Mitpatientin in der Anmeldung quer durch den Raum erzählte, dass MRT, resp. das Schwermetall Gd64, bei wiederholter Anwendung Alzheimer verursacht, nachdem ich mich geärgert hatte, dass die zweite CD mit Amlers Aufnahmen 5 Euro kosten wird. Das Leben ist kompliziert. Offensichtlich bin ich lebendig :)

Vorhin hatte ich gelesen, dass Aerosmith "Livin´on the edge" und nicht "in a cage" singt. Chinesen und Elektrochemie ... Was verdammt haben Meridiane mit Alzheimer zu tun?

Hab grad gemerkt, dass ich beim Xin-Lesen in Gedanken war. Aber vielleicht waren das andere Xin-Leser auch. Ich habe an keiner Stelle tatsächlich gelesen, dass sie ihre Nanokäfige aus Ferritin modelliert hat. Ein bisschen erinnert mich die Gd64-Story bei der Alzheimer-Frühdiagnostik an den Feuerwehrmann, der immer zuerst am Brandort war.


Gesetzt den Fall, Xin hat Ferritin-Nanokäfige hergestellt, mit Gadolinum beladen und so als MRT-Kontrastmittel genutzt, ohne Interaktionen von Gadolinum und natürlichem Ferritin zu beschreiben, was hat sie genau vor? Käfig und Grenze ist ja immer relativ, genau wie Bewegung. Deshalb habe ich ihr einfach gemailt, obwohl ihr Text schon vier Jahre alt ist und sie wahrscheinlich nicht mehr interessiert.
Sent: Wednesday, June 03, 2015 8:50 PM
To: xin.rachel@gmail.com
Subject: nanocage & meridian

Liebe Xin,
ich habe deinen Artikel (1) gelesen. Könnten die Nanocages auch bei Hämochromatose durch Schwermetall-Kontrastmittel wie Gd64 beim MRT im Hirn verursacht werden und bewirken sie elektrochemisch Alzheimer? Ich habe Hämochromatose.
(1) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3036786/
Alles Liebe
Christine
Vielleicht habe ich Glück und sie spinnt den Faden trotzdem weiter.

Ob es tatsächlich gut ist, wenn Forschung bezahlt wird, oder ist Forschung bei Aversion auch nicht durch Geldgeber korrumpierbar, da sie in jedem Fall allein durch Neugier getriggert wird?

Thea Koch hat bei Symposien ihren Vorredner gelegentlich wortwörtlich wiederholt, der fühlte sich dadurch scheinbar verstanden, reagierte nicht - wie ich befürchtet hätte - genervt und sie wurde Präsident.


Ob das dann aber tatsächlich schon Selbstverwirklichung oder doch nur Wissensverwaltung ist? Wahrscheinlich bin ich inzwischen viel zu weit weg von allem, um noch irgendetwas tatsächlich so zu verstehen, wie es gemeint sein könnte, ohne es sofort mit meinen Assoziationen zu verweben.

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