Set those goals that will help you grow. Meins? Welchen Tweet darf ich bloggen - eine Langzeitstudie.
Freitag, 3. Juni 2016
Nachdem ich ein ICOR-Interview mitgeschnitten hatte, muss ich damit rechnen, dass andere mich fragen, ob ich sie auch grad mitgeschnitten habe und ob ihr Auftreten peinlich war. Hab dann nur den eigenen Eindruck, aber keine Tonaufzeichnung anbieten können. Das war dann erstaunlicherweise enttäuschend. So gruslig es zu sein scheint sich selbst zu hören, scheinen sich viele nach ebendiesem Schauer zu sehnen. Das Ernüchterndste aber war mal ein Telefonat mit Mike Caspers, der nun wirklich im Telefon genau dieselbe Stimme hat wie im Studio. Der Gleichklang ist für mich nicht weiter verwunderlich, ist er doch Pressesprecher des dortigen Polizeipräsidiums und spricht schon deshalb mit dem gesamten Körper als ob er mit seiner Stimme ein Opernhaus füllen muss. Polizist zu sein ist Diagnose. Da wirst du automatisch zur Rampensau. Er sendete grad auf SR1 und hörte sich im Internetradio über Telefon zeitlich um mehrere Minuten versetzt. Offensichtlich war die Aufzeichnung aber noch nicht alt genug, um ihn ungerührt zu lassen. Es waren eben damals noch keine zehn Minuten Verzögerung mit Internetradio umzusetzen. Mag sein, es ist herzlos von mir ausgerechnet ihm den Schreck nicht zuzugestehen, statt in ihm den einsamen Cowboy zu sehen, dem die gesamte Zivilisation am Arsch vorbeigeht, selbst wenn er im Fünfminutentakt samstag nachmittags Zeitansagen macht. Denn bei den Zeitansagen vibrierte oder quietschte die Stimme kein einziges Mal. Wer so eine Arschruhe hat muss schon verdammt fest im Sattel sitzen - kein Grund auch nur einen Moment lang mütterlich zu werden. Wobei was ist tatsächlich mütterlich? Zweifel zu verstärken bestimmt nicht, erst recht nicht wenn sie zu spüren sind. Heute kann ich planen, wann ich die ARD-Popnacht hören mag, sobald ich einen externen Player öffne. Und wenn ich mich nicht wegträumen kann, schalte ich inzwischen ab - immer und überall: beim Zahnarzt genauso wie bei der Laser-OP. Schizophrenie hat schon was: Du bist immer und überall genauso allein wie du magst.
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