Auslöser für den gegenwärtigen Zustand des Teilhabegesetzes ist der Umstand, dass es zwar Berufs- aber kaum Selbsthilfeverbände gibt. Das daraus resultierende Versicherungsmodell erzwingt die Immobilisation / Ghettoisierung zu Pflegender im Interesse des vergütungsorientiert Polymorbidität diagnostizierenden Pflegers. Die vom Pfleger abgebildeten Probleme, ihre Ursachen und Ressourcen, basieren auf elitärem Herrschaftswissen des Pflegers a la "mitgegangen, mitgefangen" und machen den Zahlenden zum Objekt.
Diese Problemzüchterei ist MAFIÖS und würde in keinem Milchladen funktionieren. Der Milchhändler kann auch nicht bei ganzjähriger Stallhaltung den Zustand der Wiese beim Zahlenden abrechnen. Am augenscheinlichsten ist das in der Psychiatrie, wo Zwangstherapie zum Generieren von arbeitswütigen Retorten-Zombies auf der Tagesordnung steht, statt Kauzigkeit wie vor der Wende als Bereicherung von Biografien zu verstehen. Dass man dann "Rechtsextremismus" schreit und sich Flüchtlinge herbeisehnt, ist die logische Konsequenz. Sind die dann zur Arbeitsmaschine verschlimmbessert, werden die auch langweilig.
Hätte der zu Pflegende tatsächlich barrierefrei einen vollständigen Informationszugriff UND ein ebenfalls barrierefreies persönliches Budget / bedingungsloses Grundeinkommen zur unmittelbaren Vergütung der Pflege zur Verfügung, würde er das Asylbewerber-Existenzminimum anstelle des Bundesangestelltentarifs zum Maß für Abrechnung und Vergütung von kostenlosen & vollständigen Informationszugriff & Altenpflege machen.
Klassifikation von Krankheitsfolgen
- Impairment (Schädigung)
- Disability (Behinderung: Körper, Individuum und Gesellschaft)
Störungen und Defizite des Organismu mit fünfstufiger Skala (von "nicht vorhanden" bis "voll ausgeprägt")
- Funktion und
- Struktur
Teilhabe (individuell und gesellschaftlich) bei
- Lernen und Wissensanwendung
- Aufgaben und Anforderungen
- Kommunikation
- Mobilität
- Selbstversorgung
- Häusliches Leben
- Interpersonelle Interaktion und Beziehungen
- Erziehung, Arbeit und Beschäftigung, Wirtschaftliches Leben
- Gemeinschafts-, soziales und staatsbürgerliches Leben
Beurteilung der Teilhabe mit fünfstufiger Skala ("Problem nicht vorhanden" bis "Problem voll ausgeprägt")
- Leistung (Durchführung von Aufgaben in der gegenwärtigen, tatsächlichen Welt)
- Leistungsfähigkeit (Kapazität, höchstmögliches Funktionsniveau in einer standardisierten Umwelt, z. B. Test)
Diskrepanz durch (nahe ... entfernte) Umweltbarrieren
- Produkte und Technologien
- Natürliche und vom Menschen veränderte Umwelt
- Unterstützung und Beziehungen
- Einstellungen
- Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze
Beurteilung der Barrieren mit fünfstufiger Skala von "nicht vorhanden" bis "voll ausgeprägt"
beim Fördern
Personenbezogene Barrieren
- Geschlecht,
- ethnische Zugehörigkeit,
- Alter,
- Gesundheitsprobleme,
- Fitness,
- Lebensstil,
- Gewohnheiten,
- Erziehung,
- Bewältigungsstile,
- sozialer Hintergrund,
- Bildung und Ausbildung,
- Beruf
- vergangene oder gegenwärtige Erfahrungen/Ereignisse,
- allgemeine Verhaltensmuster und Charakter,
- individuelles psychisches Leistungsvermögen
SGB V § 92 / "Richtlinien über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" des Gemeinsamen Bundesausschusses
SGB IX / Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
SGB IX § 13 / Gemeinsame Empfehlung für die Durchführung von Begutachtungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
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