Sonntag, 6. August 2017

Mutter hatte am Samstag reichlich Selters getrunken und ihre Teleskop-Prothese selbst behutsam herausgenommen. Dabei waren aber noch viele Verklebungen zu hören. Ich selbst hab dabei so geknirscht, dass Minuten später meine Krone herausfiel und ich sie mir in der Uniklinik wieder einzementieren ließ.
Dazu saß ich vier Stunden in der Wartezone und betrachtete meine Gegenüber. Im Behandlungsraum hab das erste Mal eine zugemüllte Loge im Kieferbereich gesehen, von der ich bislang überhaupt nicht wusste, dass sie existiert, und mich schneller getrollt, als ich ursprünglich vor hatte, zumal ich auf dem Nachbarstuhl behandelt wurde. Entweder es war ein Artefakt oder derjenige welcher muss auf allen Vieren in den Raum gekrochen sein. War aber niemand. Sagte ich bereits, dass ich spanische Wände hasse? Immerhin hatten die beiden Akteure damit einen Grund dicht zu machen, Kaffee zu trinken und sich auszuschlafen.
Alles begann damit, dass ich die Achtsamkeit für Dummies in der Wachstasche mit Selters geflutet hatte, während ich das Gespräch zum Gespräch mit dem Familienrechtsanwalt plante: Fazit war, dass eine außergerichtliche Einigung nicht unbedingt durch einen Anwalt vermittelt werden muss, wenn ich selbst nur entspannt genug bin. Die Bibliothekarin war nicht begeistert und lehnt DAS Buch ab.

12:05:30 Uhr über

Liebeskummer

neuroimmunologischer Supergau = üble Suppe

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die katze Minimalismus 9:30 Als Blinde einem Sehenden sagen, was »wirklich« gut aussieht.