Samstag, 28. Juli 2018

Sent: Saturday, July 28, 2018 11:20 AM
To: frank.mark@klinikum-goerlitz.de
Cc: info@foerderverein-medizinrecht.de
Subject: Demnächst Gesprächstherapie statt Adrenalingabe, vielleicht mit Faustkeil zur gestützten Notwehr?

Hi Mark, werte Unsichtbare,

wie erklärst du dir das Studienergebnis der PARAMEDICS? Auf den ersten Blick fiel mir lediglich das Finanzierungsmuster auf: Vorher veröffentlichte Univadis eine von KARDIOLOGEN gesponserte Studie, die nahelegte, dass der Weg zur Klinik die Schwachstelle in der Rettungskette bezogen auf ADRENALIN sei. Die von PARAMEDICS veröffentlichte Studie finanzierte Warwick. Ich meine damit nicht Kevin Warwick (den mit dem Chip im Arm) sondern die Uni Warwick, den Clintontöchter-Hochsitz, was die Clintons für mich in eine Reihe mit dem Massenvernichtungswaffenexperten Bush stellt. Die Ethikkommission in Warwick scheint jedenfalls Eichmannqualitäten zu haben, wenn ich das Studiendesign lese. Die müssen mehr als doppelblind gewesen sein, als die das freigegeben haben. Da in Deutschland bald eine ähnlich wildwestmäßige Position zum nichteinwilligungsfähigen Probanden ansteht, lohnt offensichtlich Reden.

Etwas hitzig
Christine



Hier die Position der PARAMEDICS https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1806842 finanziert von Warwick.

Gesehen bei Univadis auf https://www.univadis.de/viewarticle/adrenalin-gabe-bei-herzstillstand-ueberlebensrate-gering-neurologisches-resultat-schlecht-618001?u=g7Nnk16ewgv%2FDidDgY18jtJgT7emexFHaaOhRSIMlu%2FduAGFT1GFYNJrNBe%2BfWjN&utm_source=adhoc%20emails&utm_medium=email&utm_campaign=auto_bestof_week_uniannouncementinac_ger-de&utm_content=2529377&utm_term  der folgende Wortlaut:


Adrenalin-Gabe bei Herzstillstand: Überlebensrate gering, neurologisches Resultat schlecht

Thomas Kron
Studien – kurz & knapp
23.07.2018

Kernbotschaften

Intravenös verabreichtes Adrenalin bei Herzstillstand kann das Leben der Patienten zwar retten, allerdings ist dies nicht sehr häufig der Fall. Außerdem haben viele Patienten, die überleben, einen Hirnschaden.

Hintergrund

Bei Patienten mit Herzstillstand ist nach einer kardiopulmonalen Wiederbelebung und dem Einsatz eines Defibrillators die intravenöse Adrenalin-Gabe noch ein Versuch, den Kreislauf wieder herzustellen. Ein Problem dabei ist, dass manche Patienten zwar überleben, aber mit einem Hirnschaden, wie eine Analyse von Studien mit insgesamt mehr als 600.000 Menschen gezeigt hat. Da es außerdem keine ausreichende Klarheit zur Effektivität von Adrenalin beim Herzstillstand gab, initiierte das „International Liaison Committee on Resuscitation“ (Ilcor) die Placebo-kontrollierte Studie (PARAMEDIC2: Pre-hospital Assessment of the Role of Adrenaline: Measuring the Effectiveness of Drug administration In Cardiac arrest). Die Daten wurden nun publiziert.

Design

Randomisierte kontrollierte Studie mit 8014 Patienten in Großbritannien, die außerhalb einer Klinik einen Herzstillstand hatten und entweder intravenös Adrenalin (n = 4015) oder eine Placebo-Lösung (n = 3999) erhielten. Im Mittel erfolge die Behandlung 21 Minuten nach Eingehen des Notrufs (zum Vergleich: bei Herzstillstand im Krankenhaus sind es durchschnittlich drei Minuten). Die Patienten waren im Mittel 70 Jahre alt, zwei Drittel von ihnen waren Männer. Primärer Endpunkt war die Überlebensrate nach 30 Tagen.

Hauptergebnisse

Von den Patienten, die Adrenalin erhalten hatten, waren nach 30 Tagen noch 130 (3,2%) am Leben, von den Patienten mit Placebo noch 94 (2,4%).

Aber: Von 126 Patienten mit Adrenalin, die bis zur Krankenhaus-Entlassung lebten, hatten 39 (31,0 %) einen schweren Hirnschaden (modifizierte Rankin-Skala 4 oder 5). In der Placebo-Kontroll-Gruppe betrug der Anteil dagegen 17,8 % (16 von 90).

Von den Patienten mit Adrenalin verließen 87 (2,2 %) das Krankenhaus mit einem günstigen neurologischen Ergebnis (maximal 3  Punkte auf der modifizierten Rankin-Skala; in der Kontroll-Gruppe waren es mit 74 Patienten prozentual kaum weniger (1,9 %).

Klinische Bedeutung

Die Ergebnisse zeigen einen recht geringen Nutzen der Adrenalin-Gabe. Wie gering dieser ist, macht ein Vergleich mit den anderen Notfall-Maßnahmen bei Herzstillstand deutlich:

Der absolute Unterschied von 0,8 Prozentpunkten bei der Überlebensrate, der statistisch signifikant war, bedeutet, dass 112 Patienten mit Herzstillstand Adrenalin erhalten müssten, damit einer von ihnen überlebt (NNT: number needed to treat). Die NNT bei der Defibrillierung beträgt hingegen nur 5 und bei der Wiederbelebung 15.

Im Vergleich zum Nutzen ist der Schaden der Studie zufolge groß: relativ viele Patienten, die überlebten, hatten einen schweren Hirnschaden, so dass insgesamt das neurologische Resultat bei Überleben eines Herzstillstandes durch Adrenalin nicht signifikant verbessert wurde.

Da nun Untersuchungen darauf hinweisen, dass Patienten ein Überleben ohne Hirnschaden wichtiger ist als nur zu überleben, spricht die Studie nicht gerade für die von Leitlinien empfohlene Adrenalin-Gabe. Allerdings handelt es sich nur um eine einzige Studie, aus der keine voreiligen Schlüsse gezogen werden sollten. Zu den Fragen, die nun weiter zu klären wären, gehört, wie nach Adrenalin-Gabe und erfolgreich hergestelltem Kreislauf neurologische Schäden am besten verhindert werden können.

Finanzierung: National Institute for Health Research, Universität von Warwick

Gavin Perkins et al for the PARAMEDIC2 Collaborator: A Randomized Trial of Epinephrine in Out-of-Hospital Cardiac Arrest; New England Journal of Medicine; DOI: 10.1056/NEJMoa1806842


11:48:08 Uhr über

heiß

wer schreddert schon sein eeg nur weil es keinen überspannungsschutz hat und grad reanimiert wird? ich kenne keinen kardiochirurgen, der sich für hirndurchblutung interessiert. geräte werden sowieso überbewertet. haffelder stülpte dir in sekundenschnelle eine gummihaube über, um hirnleistungs- resp. kardiologische aussagen zu tätigen. aber das war auch im museum und nicht in der pampa. und sein gerät sollte sowieso verschrottet werden. money makes the world go around.

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