Sonntag, 25. Februar 2018

FB-Gruppe gegen Sterbehilfe

Ich will eine FB-Gruppe gegen Sterbehilfe gründen, um schrittweise abzuklären, was als Sterbehilfe einzuordnen ist. Was IST Sterbehilfe? Beschränkt die sich tatsächlich auf das Barbiturat in den letzten Lebensminuten?

Auslöser ist, dass mein Bruder meine Bemühungen unsere Eltern vor Sterbehilfe zu schützen als absoluten Blödsinn einordnet:
"Die Eltern müssen nicht vor Sterbehilfe geschützt werden. Sterbehilfe kann Niemandem aufgezwungen werden.
Bei fortgeschrittener Demenz ist meiner Auffassung nach keine Sterbehilfe möglich. Im jetzigen Zustand unserer Eltern wäre Sterbehilfe als Mord zu werten." 
Andererseits verwehrt er mir aber den Zugriff auf ihre Unterlagen / den Medikamentenplan.

Das Bundesverwaltungsgericht will den Staat dazu verpflichten, Menschen in existenziellen Notlagen beim Selbstmord zu unterstützen. Selbstmord wäre es dementsprechend auch, wenn der mit Vollmacht ausgestattete Betreuer in Sterbehilfe einwilligt.
Dann wäre der Therapeut gegenüber verschnupften Betreuern ähnlich rechtlos wie dieser Schweizer, dem nur die Dokumentation zum Aufschreien blieb. Sarah wollte Abstand und bekam aus (gekränkter) Mutterliebe dafür das Aus: https://www.welt.de/vermischtes/article13839051/Mami-kannst-du-mich-loslassen.html Die praktische Folge der Liebe bis in den Tod. Der pedantische Dokumentar löschte trotzdem weder ihren Lebensplan, noch den Monatsplan, den Wochenplan oder den Tagesplan. Es war NUR die Barbiruratspritze, die hinzukam, außerplanmäßig hinzukam. 
Schwerkranke / Menschen in existenziellen Notlagen sind also inzwischen durch einen Verwaltungsakt gefährdet, der der “Aktion T4” logistisch nah ist. Dass das Bundesverwaltungsgericht den Staat dazu verpflichten will, Schwerkranke beim Selbstmord zu unterstützen, geht aus dem Koalitionsvertrag hervor. Das schildert die Bundesärztekammer auf Seite 6 ihrer aktuellen Bekanntmachung für Ärzte.

Ich wäre froh, wenn ich die Vollmacht hätte, die Eltern vor Sterbehilfe zu schützen.

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