Sonntag, 11. Februar 2018

Wahnsinn: Ich schalte Radio und Fernsehen an und überall tauchen grad Christinen auf, sogar eine, die für den Playboy abgelichtet wird. Das ist so beunruhigend, dass es so, nicht zu rekapitulieren ist. Wo sollten die Christinen auch alle plötzlich herkommen. Rainer hat mir ein omnipotentes Diktiergerät versprochen um abzugrenzen, was ich höre und was gesagt wurde. Bleibt Hörbücher zu hören. Nicholas zu hören, seine Angst, und mich nach seiner Stille zu sehnen.



Ehe ist scheinbar nicht für jeden so schlimm wie für mich, falls Stefanie tatsächlich die Kamera hält. Aber das werde ich die Beiden so nie fragen, dieses HastDuIhnAbgebildetWeilErEsWertIstGehörtUndGesehenZuWerden - dieses grusligste Gedankenkonstrukt, das ich kenne, obwohl es journalistischen Alltag beschreibt - die Wertschätzung per Auswahl. Apropos Auswahl: Hab mit Dirk ausgewählt, was uns gemeinsam erwartet:



Einmal als ich wieder das Gefühl hatte, Groke sähe mich, hatte ich mich grad geschminkte, während er NaAlsoEsGehtDoch sagte. Hab mich selten so als Ware erlebt wie in dem Moment. Sobald ich daran denke, glaube ich, dass er mir nicht mehr fehlt.



Dann bin ich genauso wenig neugierig auf sein Leben wie auf Spleths Sätze, die mit "Christine" beginnen, ohne dass ich sofort wegzappen muss um abzuschalten. Es wird immer Christine und Claudias geben, auch Evas. Trotzdem wird jede hinzukommende Namensvetterin damit leben müssen, dass sie mich an Andere erinnert. Roswitha ...

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Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...