Sonntag, 24. November 2019

zauberspiegel 8:49 Wenn ich mir vorstelle, ich hätte die Lösung bereits, wie habe ich sie gefunden, wie habe ich das gemacht? (Waltraud Berle) 8:51 Sich selbst zu beauftragen setzt Selbstfürsorge und Achtsamkeit voraus um nicht auszubrennen wie ein Strohfeuer im Winter. Niemand liebt dich so sehr wie du selbst. Achte diese Liebe mehr als jede Andere.
Achtsamkeit 25.3. 2019 um 14:07 Ruhe, Sicherheit, Gelassenheit
Gelassenheit 8:55 Wenn ich wüsste, wo er ist, wo wäre er dann? Jedesmal wenn ich befürchte, dass ich grad sehe, was er sieht, stelle ich mir vor, dass ich es nicht sehen kann. Das entlastet mich am sichersten. Ich konzentriere mich dann leichter auf das, was ich sehe statt auf seine Reaktion. Er ist da draußen irgendwo, sieht irgendwas, denkt irgendwas und fühlt dabei auch etwas. Er kann explodieren, muss es aber nicht. Und wenn er explodiert, explodiert er, weil er explodieren will. Irgendwo da draußen weit weg. Und das ist gut so, dass er weit weg ist. Das kann so bleiben. 8:59 Geld ist nicht alles. 9:06 Verliesfliese
konzentriert 9:09 Teilmengen sind nur Teilmengen, auch bei Konkurrenzdruck. Loszulassen befreit. Kooperation wird überbewertet.
Senioren 9:15 Seneca war ein Mann, auch wenn das A verwirrt. Es steht auch nicht für irgendeine Anzahl, einen Plural. Er hatte viele Ideen, bis dieser Mensch ihm nahelegte zu sterben. In Deutschland tun das inzwischen wieder viele und gründeten dazu einen Verband: Den Blisterverband. Irgendwo tief im wilden Westen, wo das Leben aufregender ist als anderswo. Da ist das schon verständlich, wenn so ein Verband entsteht. Zu verstehen ist wichtig. Johannes, der kann es. Er versteht alles, sogar sich selbst.
Senioren 9:22 Chirurgen finden es problematisch, wenn Menschen, in deren Bäuchen ihre Hände hantierten, Tiere näher sind. Sie muten dann fast verletzt an.
Erkennungsmerkmal 9:25 Thunfischgeruch

9:51 Mein Vater kam erst um 18 Uhr heim und das war vor 1989. Andere Kinder hatten mehr Zeit mit ihrem Vater. Meiner war Biologe und klebte an seiner Arbeit. Sie ließ ihn auch daheim nicht los. Ständig schrieb er irgendwelche Artikel zu irgendwelchen neuen Umständen, die ihm inzwischen auf Arbeit aufgefallen waren. Er war da und doch nicht da. Wenn ich ihn beim Abendbrot erreichen wollte, musste ich die Namen von Kindern seiner Kollegen, die mit mir in die Klasse gingen, vollständig sagen. Da genügte kein "Katrin", sondern der Familienname war nötig, um ihn aus seinen Gedanken zu reißen. Ich will damit nicht sagen, dass ich seine Forschung nicht respektiere, nur dass er mir sehr fehlte. Familie ist kompliziert. Daran erinnerte ich mich Jahre danach, als Lachmanns Tochter mich erwartungsvoll fragte, wie ich die idiotischen Spitzendrücke ihres Vaters finde, mit denen er die verklebte Lunge bläht. Meine Antwort "aber das ist doch dein Vater", war die Hölle für sie.
provinziell 10:07 Er blickt einfühlsam zurück auf persönliche und familiäre Bezugspunkte, wegweisende Erfahrungen, Träume und Begegnungen, die seine Arbeit bis heute färben und produktiv gestalten. Den Mutterschutz hatte er bereits überlebt.
lähmen 10:10 es geht nicht darum das leben zu verlängern (ig farben)
Farbe 10:11 der herr hat großes an ihnen getan 10:13 Sehnsuchtsorte erreichen, Paradiese erleben und die Welt entdecken
SchrödingersKatze 10:16 »Sterben kann schön sein, wenn man mit sich selbst im Reinen ist«, ließ sie den Voyeur wissen. Sardonisches Grinsen vermied sie dabei, denn noch war sie nicht verbrannt. Inquisition ist Alltag.
Sardonisch 10:21 Ölsardine 10:23 eingegliedert durch die mafia
Jesus 10:26 schizophren wie seine lobby
Hospiz 10:28 Listen to survivors! Dann verstehst du, was dort geschieht. Es ist die Vorhölle. Von dort gibt es kaum ein Zurück. Wenn mehr als Einer vor deiner Tür steht, überlege gut, ob du sie trotzdem öffnest!
Langweilig 10:30 Tod
sinnsinnlich 12:04 eisenreich argumentiert immer afd-näher. bin gespannt, wann er die partei auch adminstrativ wechselt. aliceweidel freut sich bestimmt schon auf ihn. der und langhans wären eine spannende wg geworden. 1968 gab es die afd noch nicht. langhans hätte ihn bestimmt f20-gerecht formatiert. dann hätte er nicht nur die gewünschten zwei jahre maßregelvollzug, nach denen er sich so sehnt sondern auch noch eine entsprechende zwangsmedikation, um zu begreifen, dass nazideutschland in bayern seinen ursprung nahm und nicht in berlin. internet ist ihm zu frei, sagt er. das müsse sich ändern. bin gespannt, was seine kaffeemaschine dazu sagt. hoffentlich ist die wenigstens meinungsfrei.
Inquisitor 12:30 »Wer bockt bleibt«, sagte sie, blieb aber nicht. Karrieren sind immer wieder erstaunlich, besonders bei Psychiatern. 12:31 Panikmaster Eisenreich beherrscht das Hospizdeutsch besser als der Obermichi: Wer Meinungsfreiheit nie kennengelernt hat, weiß sie auch nicht zu schätzen.

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Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...