Lendensperre 4:29 Amazonas
4:31 wo hast du das so erlebt? ich hab im wahlomat geschaut, wessen ziele mit meinen am ehesten übereinstimmen und war schon verblüfft, dass es die mlpd war und als nächstes die dkp. das vokabular in der argumentation war gruftig. wenn ich die so gelesen hätte, hätte ich es wahrscheinlich sofort abgelehnt. hab gemerkt dass ich es offensichtlich verlernt hab zuzuhören. es ist erstaunlich was bilder verändern. da denkst du plötzlich du kaufst die rügheimer mühle, dabei geht es nur um aufschnitt. aber so ging es mir bei den dresdner juden auch als die sich um die stolpersteine stritten. dagegen waren die münchner schon fast wieder sympathisch, die ablehnten, dass irgendjemand über den namen ihrer ahnen latscht. aber in macron einen grünen oder gar linken zu sehen braucht mehr fantasie als ich grad aufbringen kann. ich hab grad einen wust von gesichtern durchgezappt, die ich beim familientreffen erstmals gesehen hab und mich noch mehr gegruselt als vorher. es schaut tatsächlich so aus als ob urgroßvater im krieg gefallen ist. bislang hatte ich bei den verwaschenen angaben immer noch gedacht, dass diese fronten europa nicht derart flächendeckend überzogen hatten, dass kein schlupfloch blieb um einfach zu verschwinden. aber dieses totalitäre pflichtbewusstsein war offensichtlich noch dramatischer als es das blättern im steppenwolf ahnen lässt. das verwirrendste ist für mich aber immer noch, dass urgroßvater offensichtlich bereits mit anfang 20 müller war und zwei kinder hatte. der hatte schon eine riesenhütte. scheißkrieg. dabei sah der gar nicht wie arbeit aus, eher wie hedonist. ich hatte schon gehofft, dass der sich stillermäßig verpisst hatte und ihn in dolcedo an der riviera sehen wollen statt in diesem massengrab in cambrais. dumm gelaufen. ich hätte nicht zum familientreffen gehen sollen. das war noch trostloser als der gang ins pflegeheim. jetzt geht es nur noch darum, ob er in galizien verschollen ist und ob der in cambrais nur namensvetter war. die sortieren die leute beim volksbund nach dienstgrad. dabei bin ich schon durch den vornamen überfordert. wilhelm hieß der, wie der könig damals. die ururgroßeltern haben echt ins klo gegriffen. immerhin hat illig für mich jetzt endlich eine bedeutung. vater hatte den namen immer mit einer derartigen abscheu gesagt, wie du ihn nur findest, wenn du ganz unten warst. unterharles war offensichtlich sowas wie das goldstaubviertel, was der ortsname einödhausen kaum ahnen lässt. aber die haben mit der mühle fast den gesamten kirchkreis ernährt. sämtliche pfarrer haben sich da eingeheiratet. dementsprechend gruslig ist der kirchenbuchauszug. vater selbst war ja desertiert - mit 19. einen krieg später. wie er das geschafft hat, hat er nie erzählt.
Toleranz 5:20 Abweichung
wahlomat 5:25 sympathiefilter
Set those goals that will help you grow. Meins? Welchen Tweet darf ich bloggen - eine Langzeitstudie.
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