Montag, 29. Mai 2017

Gleichzeitigkeit 12.5. 2004 um 11:13 Stimmfärbung und Distanz. Blickkontakt und Nähe. Panik und Trance.
distanz 11.1. 2001 um 17:42 Wenn der Abstand so groß ist, sehe ich zu wenig. Auch wenn ich mittendrin bin und sich alles dreht. Die andre präfinal, wie die Schwester sagte, und ich in guter Hoffnung. Und dann fragen, wo´s weh tut. Ich mach mich krank, war alles was ich dachte. Bloß, dass Ich da gar nicht vor mir im Bett lag unter Chemotherapie. Alice im Spiegelland hat bestimmt immer genau gewußt, wo sie anfing und wo die andre aufhörte, sonst wäre sie nie heimgekommen. Ich hab nicht gefragt, ob sie meine Fragen stören. Warum auch? Ich wollte wissen, was sie weiß. Ich hab gefragt, ob ich sie fragen darf. Und sie grinste: Ja. Kurz darauf konnte niemand sie mehr fragen. Aber ich hatte ihre Antworten. Vielleicht war es tatsächlich ein gutes Gefühl für sie, gefragt zu werden. Vielleicht tat es ihr gut, zu sehen, dass das Leben weiter geht. Ich hab sie angeschaut und mir vorgestellt, dass sie gleich aufsteht und mitkommt. Vielleicht war es das, was sie gespürt hat und was ihr gut tat. Distanz. Das ist Jahre her. Langsam wächst die Distanz. Was kannst du machen, wenn du als präfinal gemobbt wirst? Weit erleben, weit weg. 5:45 Medizinjournalismus macht den Autor krank.
elegant 5:46 Bettys Diagnose
Diagnose 5:48 Bühne
unkompliziert 5:49 allein 23.12. 2006 um 10:04 ob elend ansteckt?
dasgehtdichüberhauptnichtsan 6:02 Ptosis und Lidheberschwäche sind nicht mehr gelb, nur weil Kennedy 100 wird. Das ist zum Kotzen.
Restlebensdauer 6:04 Verfallsdatum
Verfallsdatum 6:05 Risikolebensversicherung

Brunstsynchronisation 6:10 Lebensregeln
augenweide 6:11 Tagebau
Tagebau 6:12 Gerstenkorn
Gerstenkorn 6:13 Krauses Doppelgänger kriegt Sendezeit. Aber davon wird die Katze auch nicht mehr lebendig.
lebendig 6:17 shit happens
Evakuierungsberater 6:33 Morchel in Bad Gastein 1998
morchel 6:38 83 D-Mark kostete mich ein Telefonat mit ihm, aber es lohnte. chrmpf schrieb am 10.4. 2001 um 11:52 menschen gibt das, da möchtest ich ne zeitlupe haben. nen augenblick lang. dann bin ich ausgelaugt und frage mich, wo meine ganze kraft plötzlich hin ist. er hat sie. klammheimlich hat er sie sich genommen. ohne schlechtes gewissen. einfach so. ganz selbstverständlich. dann ist er fort - es geht mir nicht besser. kommt wieder und erzählt nebenbei und belanglos, was inzwischen passiert ist. und es zerreißt mich wieder. schreien? nö, das ist manchmal komisch, hat ne lange geschichte. ist so geworden, und wird wohl so weiter gehn. ist sein leben. und ein paar augenblicke komm ich drin vor.

Selbstbezug 6:46 schwuppdiwupp

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Ist der Dativ Absicht? Oder war das wer wen wem nur zum Innehalten gedacht? Mir ist bewusst, das jemand, der als 33jähriger in der Psychiatr...