Freitag, 12. Mai 2017

Hab grad die letzten Gedankenketten gelesen. Ernüchternd. Vorher war ich Flyer verteilen und hab x freudlose Gesichter gesehen. Offensichtlich sind auch andere grad mies drauf. Aber nur deshalb anders zu denken und zu schreiben, weil ich eventuell gelesen werde, nützt mir nix. Ums Eck denken muss ich schon beim Bewerben und Flyer-Verteilen genug. Knorke ist weggerannt und erst wieder zurückgekommen als ich aufgehört hab zu betteln dass er zurückkommt. Unmittelbar danach rief Vater an, dass Mutter weg sei. Karin ist sofort zu ihm hin. Ich weiß bis jetzt nicht, ob Mutter tatsächlich unterwegs war, nur dass es für Karin stressig ist, wenn ich sie anrufe. Woher kommt diese ganze Wut in meinen Zeilen? Ist das Existenzangst? Warum sind mir diese ganzen zufälligen Ähnlichkeiten weniger egal als sonst? Bin ich überlastet? Warum regt mich jede Information über Brigitte Claude Macron derart auf, dass ich explodiere? Es ist genauso krank wie die C-Würfel auf dem Bahnsteig auf mich zu beziehen. Mein Internet ist eben keine Insel, auf der sich alles sofort selbst erklärt.

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