Montag, 15. Mai 2017

Verrückt

Bereits vor dem Zwangspsychiatrie-Weltkongress wurden Angsterkrankte an der Dresdner Uniklinik neurochirurgisch versorgt, denn die Neurochirurgin war mit dem Radiologen verheiratet. Dadurch bekam sie schwellenfreien Zugriff auf Bilder ausgedehnter Prozesse.

Wer innerhalb einer Fließstrecke liefert, die er ablehnt, führt beizeiten Krieg gegen seinen Mandanten. Das passiert, wenn eine Versicherung Geldgeber wird. Verwaltet sie das Guthaben des Mandanten vollständig, kann es passieren, dass er nicht gesund bleibt, obwohl er zahlt.

Denn die Versicherung betreut viele Mandanten, denen gegenüber sie zur Kostendämpfung verpflichtet ist. Dabei setzt sie für die Sicherung der Qualität des Dienstes die Maßstäbe des Dienstleisters an. Dadurch ergeben sich Richtlinien mit Ausführungsbestimmungen.

Will der Dienstleister Zugriff auf weitere Mittel haben, muss er das begründen. Vorsorge muss der Mandant selbst betreiben.

Als angsterkrankter Stimmenhörer erlebe ich den Trialog schmerzhaft.

Er zwingt mich meine Wahrnehmung nicht als zeitlich begrenztes Stoffwechselphänomen sondern als lebenslang sprachlos machendes Handycap einzuordnen.

Der Dienstleisters grenzt mich aus, indem er mich wegdröhnt. So fühle ich weniger und ertrage Stress statt mich zu verwirklichen.

Dabei entstehen bildgebende Hungerkrämpfe. Die versauern, entzünden sich, werden kerniger und wuchern ungebremst.

Verlasse ich das Hamsterrad, streuen sie nicht schneeballartig, der Organismus bricht nicht zusammen und ich verende nicht vorzeitig.

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