Samstag, 23. Mai 2015

Apropos Weltverschwörung

WölfchenSpektroskopieren bei AventisKurz nach dem Blaster-Posting 2004 schlug ein Blitz in mein Notebook ein, wenig später trotz Umzug auch in mein Telefon. Beide Male waren die Geräte danach vollkommen unbrauchbar. Keine einzige Diode blinkte mehr. Ich selbst kam für ein ganzes Jahr in die Psychiatrie und muss seitdem Risperdal schlucken.

Aber ich muss nicht alles verstehen, nicht mal mehr den Workflow von Verkehrsmeldungen im Radio, zumal jegliches Lenkspiel für mich nicht nachvollziehbar ist, solange ich selbst am Steuer sitze, und ich deshalb nicht mehr Auto fahre.


Momentan interessiert mich eher, wann die DVB sämtliche Straßenbahnmonitore soweit aufrüstet, dass Umstiegszeiten zu erkennen sind. Die DVB dazu:
Liveanzeigen der Abfahrtszeiten in Bussen und Bahnen
Inzwischen sind fast alle der knapp 150 Busse mit der neuen Software und den verbesserten Monitoren des Herstellers LAWO ausgerüstet.
Von den 83 Stadtbahnwagen der neueren Generation sind es bis jetzt 36. Die anderen 47 folgen bis zum Jahresende, wenn die Fahrzeuge aus Gründen der zyklischen Wartung ohnehin in die Werkstatt müssen. Die Stadtbahnen haben jetzt Monitore des Herstellers VIANOVA. Die vorherigen vom inzwischen abgewickelten Produzenten INOVA Multimedia GmbH waren technisch dafür nicht geeignet. Die Umrüstung der Monitore erfolgt im Zuge unserer RBL-Modernisierung (RBL=Rechnergestütztes Betriebsleitsystem). 
Ob die 83 Stadtbahnfahrzeuge der älteren Generation noch umgerüstet werden, ist nicht entschieden. Das wird davon abhängen, ob mittelfristig mit einem Komplettersatz dieser Wagen zu rechnen ist oder nicht. Diese Entscheidung ist vor allem von politischen Beschlüssen und einer nötigen Fördermittelbereitstellung abhängig.

Vorausgegangen war die Pressemitteilung vom 28. November 2013
Fahrgäste werden künftig genauer informiert:
Abfahrtszeiten und Störungsmeldungen bald live
in Bussen und Straßenbahnen
Fahrgäste der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bekommen demnächst Abfahrtszeiten anderer Linien und Störungsmeldungen der Leitstelle live in Bussen und Straßenbahnwagen angezeigt. Bei der Anfahrt auf Knotenpunkte oder Umsteigehaltestellen lassen sich auf den Monitoren im Fahrzeug die Abfahrten kreuzender Linien ab sofort in „Echtzeit“ ablesen. Wegen der vielfältigen Anzeigemöglichkeiten und einstellbaren Optiken startet zunächst ein Testbetrieb zur Ermittlung der Kundenwünsche. Künftig sollen auch Direktmeldungen der Leitstelle auf den Monitoren erscheinen und die Fahrgäste schon im Wagen über Umleitungen oder Betriebsstörungen informieren. „Fahrgäste nehmen uns nicht die Betriebsstörung übel, wohl aber die fehlende Mitteilung darüber. Das steht in bundesweiten Umfragen über die Verkehrsunternehmen oft in der Kritik“, sagt DVB-Betriebsvorstand Hans-Jürgen Credé. Und er fügt hinzu: „Mit der neuen Technik und einem eigens dafür umgestellten Arbeitsplatz in der Leitstelle möchten wir die Qualität der Fahrgastinformation spürbar erhöhen“. Der neue Kundendienst ist Bestandteil der Modernisierung des rechnergestützten Betriebsleitsystems (RBL) der Dresdner Verkehrsbetriebe. Nun erfolgt die schrittweise Inbetriebnahme.

Genaue Fahrgastinformation schon im Wagen – Testlauf startet
Sichtbarstes Zeichen der verbesserten Fahrgastinformation sind die neuen 16:9 Monitore des Herstellers VIANOVA Technologies in den Fahrzeugen. Wie bisher laufen auf dem jeweils linken Bildschirm Haltestellenabfolge, Fahrtziel, Uhrzeit und der aktivierte Haltewunsch. Die-se Informationen werden nun ergänzt durch die Abfahrtszeiten kreuzender Linien in „Echt-zeit“, Anschlusshinweisen und Sonderbeschriftungen durch die Leitstelle im Fall einer Betriebsstörung. Sind mehr als fünf Abfahrten am nächsten Knotenpunkt oder der nächsten Umsteigehaltestelle zu erwarten, wechselt die Anzeige im Rhythmus von 15 Sekunden. So können die nächsten zehn Abfahrten anderer Linien angezeigt werden. Die aktuellen Daten erhalten die Wagen automatisch über das neue digitale DVB-Funknetz. Der jeweils rechte Bildschirm, der bei Bussen platzbedingt fehlt, bleibt Infotainment-Programm, Werbung und DVB-eigenen Ankündigungen vorbehalten. Die neuen Monitore sind leicht zu programmieren und bieten viele Anzeigeoptionen. Deshalb starten die Techniker den Testlauf mit einer Grundeinstellung. Im Verlauf etwa eines Jahres sollen Wünsche der Fahrgäste Berücksichtigung finden. Beispielsweise ob die „Echtzeiten“ an allen Stationen oder nur die an Umsteige-punkten visualisiert werden. Aktuell besitzen 23 Stadtbahnwagen der zweiten Generation die Multifunktionsanzeigen. Bis 2016 soll der Tausch in allen 83 neueren Stadtbahnwagen abgeschlossen sein. Die Kosten für die Ausrüstung betragen rund 900.000 Euro. Ob sich eine Nachrüstung bei den 83 Wagen der ersten Stadtbahngeneration lohnt, ist noch nicht entschieden. Schon jetzt sind in allen 145 DVB-Bussen die verbesserten Monitore vorhanden. Die passende Software wird bis April 2014 in Betrieb genommen.

Informationsdisponent sitzt direkt in der Leitstelle
Eigens für die Bedienung der neuen Technik wurde in der DVB-Leitstelle ein Arbeitsplatz modifiziert. Dort sitzt künftig der Fahrgast-Informations-Disponent direkt an der Quelle aller relevanten ÖPNV-Verkehrsinformationen. Zu seinen Aufgaben im Störungsfall wird die Beschriftung der elektronischen Abfahrtstafeln an den Haltestellen, Durchsagen, die Versorgung der Multifunktionsanzeigen in den Fahrzeugen und später die Steuerung der elektronischen Fahrplanaushänge gehören. Dazu ist die Tätigkeit des Informationsdisponenten eng mit dem Kundenzentrum sowie den Betreuern der Neuen Medien wie Internet, Facebook und Twitter verknüpft. Wegen der bis 2016 schrittweisen Inbetriebnahme dieses Arbeitsplatzes wird an-fangs noch nicht alles perfekt funktionieren. Dennoch soll der Informationsdisponent genau das durch Fahrgäste oft kritisierte Informationsdefizit bei Betriebsstörungen reduzieren.

Modernisierung des Leitsystems endet im Frühjahr
Das rechnergestützte Betriebsleitsystem (RBL) dient der Steuerung des gesamten Betriebsablaufes, von der Fahrplandatenversorgung über die Standortverfolgung der Fahrzeuge, die automatische und manuelle Kommunikation bis zur Disposition im Störungsfall. Das erste analoge RBL läuft seit Mitte der 1990er Jahre und ist inzwischen technisch überholt. Die für Fahrgäste sichtbaren neuen Anzeigen sind nur ein Teil der seit Januar 2009 laufenden Modernisierung des RBL. Ziel ist es, die Information für Fahrgäste und Fahrer zu verbessern, die Qualität der Anschlüsse zu erhöhen und intelligente Schnittstellen zu anderen automatisierten Systemen wie beispielsweise dem RBL des Regionalverkehrs oder der städtischen Straßenverkehrsleitzentrale herzustellen.
Neben dem multifunktionalen Fahrgastinformationssystem gehören zu den Projekten der RBL-Modernisierung auch die Installation des neuen digitalen Funknetzes, die Präzisierung der Fahrzeugverfolgung durch GPS-Ortung, neue Bordcomputer in den Fahrzeugen, moderne Kassensysteme mit automatischer Abrechnung in den Bussen, der Aufbau von WLAN-Netzen auf den Betriebshöfen zur automatischen Fahrzeugdatenversorgung, ein Technikupgrade in der Leitstelle, die Bereitstellung von Schnittstellen zu anderen Verkehrsleitsystemen und die Vereinfachung der Fahrplandatenpflege. Der Umbau dieses sehr komplexen Gesamtsystems soll Ende Februar 2014 beendet sein und dann Stück für Stück in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkosten der RBL-Modernisierung einschließlich der neuen Monitore für die Stadt-bahnwagen belaufen sich auf knapp 13 Millionen Euro. Davon förderte der Freistaat Sachen 75 Prozent.
Bizarr war die Straßenbahnfahrt vor dem DVB-Pressestellenkontakt. Eine mit Einkaufstüte behandschuhte Frau stieg am Pohlandplatz in die 10 ein und fragte mich kurz vor der Bergmannstraße, wie sie zur Hauptstraße kommt, outete sich als Autofahrer ohne DVB-Erfahrung und scheiterte angesichts eines möglichen Umstiegs am Fetscherplatz in die 6 mit Fahrtrichtungswechsel


und entschloss sich zum Umstieg am Straßburger Platz in die 13, was zwar aufgrund der beschissenen Ampelschaltung um Größenordnungen aufwendiger, für sie aber verständlicher war, 


zumal ihr die baustellenbedingte Routenänderung der 6 suspekt erschien. Der Fetscherplatz als Endhaltestelle ist aber auch tatsächlich gewöhnungsbedürftig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Nutter 10:11 Schlanger Online-Beirat 10:13 Beim Beben zuschlagen? EinegroßeUnruhewegendesÜberfalls 10:15 Amtsarzt als Goldsucher ... Geht ...