Mittwoch, 3. Oktober 2018

Vorsatz 13:37 Kontaktfreude
Kontaktfreude 13:57 Pontiacfieber

20:24:19 Uhr über

PersönlicheZukunftsplanung

setzt im HierUndJetzt ausgehend von eigenen Wünschen und Visionen und zu erwartender Unterstützung Prioritäten für die persönliche Zukunft und ist damit die entscheidende Voraussetzung dafür, um sich von Interessen anderer abzugrenzen.

PersönlicheZukunftsplanung 20:24 setzt im HierUndJetzt ausgehend von eigenen Wünschen und Visionen und zu erwartender Unterstützung Prioritäten für die persönliche Zukunft und ist damit die entscheidende Voraussetzung dafür, um sich von Interessen anderer abzugrenzen.
heiligkeiten 23:02 Hab vorhin das erste Mal fast ohne Ablenkung »Paula kommt« gesehen, bis drei Frauen in die Kamera »Christine« sagten. Da war er dann wieder da, dieser WdW-Effekt, bei dem du stutzt, weil du das Senderkonzept nicht begreifst. Da schaut einer voller Ernst in eine Kamera, als ob er mehr sieht als eine Linse. Abtörnend und eher zum Weiterzappen geeignet ist so eine aufdringliche Vermittlung von mehr oder weniger Belanglosem, künstlich aufgebauscht und ohne Neuigkeitswert. Dagegen bietet sogar Bohlen noch mehr Überraschungseffekte, wenn er sich auf ein Roller-Sofa fallen lässt und sich vorstellt weniger einsam als sonst im Studio zu sein.
Selbstmitteilung 23:10 Kalender
Rückzieher 23:19 28 Jahre halte ich diese Einheit inzwischen aus. Von Jahr zu Jahr ärgere ich mich mehr darüber. Seitdem reduziert sich Miteinander auf Arbeit und Sex. Sobald sich jemand Volk nennt, wird Flucht politisiert. Vor der Wende war Flucht ein DerGeht. Aber jetzt dieses ErKommt als Flucht zu akzeptieren, ist quälend. Es macht keinen Spaß mehr sich etwas aufzubauen. Irgendjemand kommt dann und schon ist es wieder hin. Etwas tatsächlich Eigenes gibt es gar nicht mehr, nur noch Existenzangst. Das ist grad mal so, dass ich schon dankbar dafür sein muss, dass ich mit 55 noch lebe. Selbst das ist inzwischen nicht mehr selbstverständlich. Die Wende hat tatsächlich richtig reingeknallt. Und wie zum Hohn kontert der Blaster mit 6 Bewertungspunkten. Ein Scheißtag, diese Tag der Einheit. Und SWR3 spielt dazu Leichenmusik, einen Toten nach dem anderen. Dafür, dass das 1989 eine Revolution gewesen sein soll, geht es mir schon ziemlich beschissen. In Chemnitz gibt es jetzt angeblich sieben Leute, die sich Revolution nennen. Naja, da geht auch vorbei.
Geselligkeit 23:35 Populismus ist das, was ich im Moment am ehesten damit verbinde. Stundenlange Telefonate eben, in denen ich die, die ich mag, spreche, auch wenn die von Dritten nicht gemocht werden. Ich fühle mich sonst beobachtet. Vom Fernseher, vom Radio, von der Kassiererin im Supermarkt. Da ist das Telefon ein Rettungsanker. Da spreche ich die, denen ich zumindest während des Gespräches eben noch vertraue, auch wenn ich nicht ahne, was ihr nächster Schritt sein wird. Aber das wusste ich bei Martin auch nie. Der war und ist für mich fremd.
Fremd 23:38 aufdringlich
aufdringlich 23:45 sobald ich das gefühl habe, explizit angesprochen zu werden, ohne mir erklären zu können, warum ich von demjenigen wahrgenommen werde, packt mich regelmäßig die eiskalte Wut. Dann wünsche ich demjenigen, der mich derart zu stalken kann, dass es ihm ständig genauso geht und dass er selbst auch ständig diese verletzenden Anschuldigungen zu hören kriegt, die er da verteilt. Im nächsten Moment ist mir dafür dann die Zeit zu schade einen zweiten Schnitzler abzugeben.
aufdringlich 23:49 Liebenswürdigkeit einzufordern ist das, was ich am wenigsten begreife. Statt ihr eigenes Ding zu machen und einen in Ruhe zu lassen stellen die ihre Forderung und begründen das mit der 1989-er Fehlentscheidung, die ich weiß Gott nicht persönlich getroffen hab. Ich hab Deutschland nicht gewollt, schon gar nicht statt DDR-Mark. Damals redete bei den Alugroschen noch keiner von Alzheimer. Das kam alles erst danach. Die Mauer war schon gut. Ich weiß noch wie dieser Westphilosophiestudent mir in den 1970-ern vorwarf, dass wir nett sein müssten. Der hatte tatsächlich nie im Sozialismus gelebt, der ach so totalitär gewesen sein soll, dass nur die Währungsunion etwas ändern hätte können. Die ganze Welt zugemüllt haben die inzwischen mit ihrem Scheißgeld. Minimalismus wie zu DDR-Zeiten war denen eine Zumutung, diesen Sexgurus mit Arbeits- resp. Ausbeutbarkeitsfähigkeitsbescheinigung.
Sozialismus 0:00 Sozialismus durch Beamte zu organisieren wäre totalitär. Wessies wären im Osten untergegangen, noch bevor sie den Kühlschrank gefüllt hätten.
hämisch 0:02 häme ist qualitätsmaß für politkabarett und dsds.
Häme 0:08 Merkur war der Gott der Händler und der Diebe.
Hassperson 0:12 Steinmeier. Seine Stimme erinnert an Schröder. Und er hatte dieses Referat 43 im Auswärtigen Amt, das für Chemiewaffen und Syrien zuständig war, über Jahre bestehen lassen, wenn nicht sogar selbst eingerichtet. Ich mag zwar den Assad nicht sonderlich, aber das Referat so bestehen zu lassen, hatte nichts mit Außenpolitik zu tun sondern war alberne Pöbelei.

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