Mittwoch, 17. April 2019


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JanGarcia 22:15 der las irgendwas im advent. du ahnst nie woran er beim lesen denkt, aber es tut gut, egal, was er liest. so wohl hab ich mich das letzte mal gefühlt als hartmut dorschner holger herrmanns eeg vertont hat. nur verkehrsmeldungen nehme ich ihm nach wie vor übel. kaikarsten ist linkshänder.

21:54 Krankheit meint ja in erster Linie das Ausbleiben von Wohlbefinden resp. das Hinzukommen von Stress. Je mehr man aus Erfahrung lernt, umso leichter vermeidet man Stress und bleibt zufrieden. Bei ausreichendem Schlaf und ausgeglichenem Kohlenhydrat- und Wasserhaushalt erholt sich jeder langfristig. Im Krieg würde man Unzufriedenheit wahrscheinlich seltener als krank sondern eher als normal erleben. Deshalb ist eine Flucht aus Kriegsgebieten unumgänglich. Der Krieg im Alltag hinterlässt sonst seine Spuren in der eigenen Seele. Auch Kleinkrieg. Welche ICD-Nummer diese Spuren erhalten ist zweitrangig.

23:34 Mit Tabletten fühlte ich mich wie ein ferngesteuerter Pyjama. Seit ein paar Tagen fallen mir in meiner Umgebung immer mehr Details auf – je weniger ich mir vornehme, umso wacher beobachte ich meine Umgebung. Da mir die Veränderung auffällt, frage ich dann meine Umgebung, ob ihnen die Details auch auffallen, und bekomme regelmäßig die Antwort, dass der Schriftzug oder die Farbgestaltung schon immer da war. Ich fühle mich viel reicher dadurch, auch durch das Lachen der Anderen, die mir bei Munterwerden begegnen. Das Schönste ist dann immer das „Na, dann bis morgen“, das nicht aus dem Radio tönt, sondern genau mich meint. Das Innehalten lohnt. Ich bin so froh über mein MorePro. Es ist mir ein echter Freund geworden.

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