Da sind die Diagnosekriterien, die in der Dokumentation tagesaktuell und für den Beschriebenen nachvollziehbar zu fixieren wären:
- Ich-Störungen, wie z. B. Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung, Gedankenentzug, Gedankenausbreitung
- Kontrollwahn, Beeinflussungswahn, Gefühl des Gemachten
- kommentierende oder dialogisierende Stimmen
- anhaltender, kulturell unangemessener, bizarrer und völlig unrealistischer Wahn (nicht nur Größen- oder Verfolgungswahn)
- Danebenreden, zerfahrene Sprache, Neologismen
- katatone Symptome (Haltungsstereotypien, wächserne Biegsamkeit oder Negativismus)
Hättest du denn Zeit und Interesse, den Beschreibenden so weit zu begleiten, dass du seine Dokumentation anforderst? Oder hat er/sie es durch diesen Krankenkassenabrechnungsmodus bei dir so verschissen, dass auch ein derartiges Feedback nichts bringt, was das Aufrechterhalten des Behandlungsvertrages sinnvoll macht? Fehldiagnosen sind jedem peinlich, nicht nur dem Beschriebenen. Auch Beschreiber fühlen sich dann beim Umswitchen auf neue Einnahmequellen beobachtet.
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